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Eine besonders einsatzreiche Woche liegt hinter der Bergwacht Oberstdorf. Zwischen dem 27. Juli und 2. August rückten die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer zu insgesamt 27 Einsatzlagen aus – darunter schwere Abstürze, Vermisstensuchen und zahlreiche Hubschraubereinsätze.

Mehrfach kamen Rettungshubschrauber zum Einsatz. Unter anderem wurden am Schrattenwang, am Nebelhorn und im Oytal verletzte oder erschöpfte Personen aus schwierigem Gelände gerettet. Auch an der Hinteren Seealpe, der Kühgundalpe und der Kemptner Hütte waren Luftrettungen notwendig.
Neben den Hubschraubereinsätzen waren die Bergretter auch bei zahlreichen bodengebundenen Notfällen gefordert. Dazu gehörten unter anderem gestürzte Wanderer, Verletzungen, allergische Reaktionen und medizinische Notfälle in den Bergen.
Besonders aufwendig war die Suche nach einer vermissten Person im Fellhorngebiet. Nach mehreren Tagen konnte die Person nahezu unverletzt gefunden werden. Auch weitere besondere Lagen, etwa Lichtzeichenmeldungen am Gaisalphorn und im Bereich der Nebelhornbahn, wurden von den Einsatzkräften überprüft.
Die Bergwacht Oberstdorf weist darauf hin, dass die Helferinnen und Helfer 365 Tage im Jahr ehrenamtlich für die Sicherheit in den Bergen im Einsatz sind.
Geschrieben von: Leon Dauter
Allgäu bergwacht Oberstdorf rekordwoche