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Rathaus

Drei Sternenbänkle in Bregenz erinnern an verstorbene Kinder

today31. Juli 2026

Hintergrund
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Die Stadt Bregenz setzt gemeinsam mit dem Verein „VergissMichNicht – Sternenkinder Fotografie“ ein Zeichen der Erinnerung und des Mitgefühls. Drei sogenannte Sternenbänkle bieten künftig Orte zum Innehalten, Erinnern und Austauschen für Familien, die ein Kind vor, während oder kurz nach der Geburt verloren haben.

v. l.: Gemeindevorstand Hohenweiler Gebhard Berkmann, Bürgermeister Meiningen Gerd Fleisch, Sozialreferentin Lustenau Benedicte Hämmerle, Bürgermeister Hard Martin Staudinger, Vizebürgermeister Hörbranz Stefan Fischnaller, Bürgermeister Bregenz Michael Ritsch, Obmann des Vereins „VergissMichNicht – Sternenkinder Fotografie“ Andreas Uher © 2026 VMN – Serra

Die Bänke stehen in den Bregenzer Seeanlagen auf Höhe des Eispavillons, in der Innenstadt am Leutbühel sowie am Aussichtspunkt auf der Fluh. Informationstafeln mit QR-Codes führen Betroffene und Angehörige direkt zu Hilfs- und Beratungsangeboten.

Die Sternenbänkle sind Teil einer landesweiten Initiative in Vorarlberg. Mittlerweile beteiligen sich 37 Gemeinden und Städte an dem Projekt, insgesamt gibt es bereits 66 dieser Erinnerungsorte im Bundesland.

Bürgermeister Michael Ritsch betont, die Bänke sollen zeigen, dass betroffene Familien mit ihrer Trauer nicht allein sind. Auch Andreas Uher vom Verein „VergissMichNicht – Sternenkinder Fotografie“ sieht darin ein wichtiges Zeichen: „Jedes Sternenbänkle ist ein Zeichen dafür, dass Sternenkinder und ihre Familien nicht vergessen werden.“

Mit den neuen Erinnerungsorten möchte Bregenz ein lange Zeit wenig beachtetes Thema sichtbarer machen und betroffenen Familien Raum für Trauer und Erinnerung geben.

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Geschrieben von: Leon Dauter

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