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Nach dem gewaltsamen Tod eines 33-Jährigen auf einem Einödhof bei Bedernau im Unterallgäu bittet die Polizei erneut um Unterstützung aus der Bevölkerung. Der Mann war am 3. April 2026 tot auf seinem Hof gefunden worden. Die Ermittlungen ergaben, dass er in der Nacht vom 31. März auf den 1. April mit einem Gewehr erschossen wurde.

Der 33-Jährige lebte als Selbstversorger, betrieb eine solidarische Landwirtschaft, bot Kurse zu verschiedenen Themen an und stellte auch Stellplätze für durchreisende Camper zur Verfügung.
Die Ermittler der Sonderkommission suchen nun nach weiteren Hinweisen. Von Bedeutung sind insbesondere Beobachtungen zwischen dem 31. März und dem 1. April im Bereich Bedernau und Kunzach. Die Polizei fragt unter anderem nach verdächtigen Personen oder Fahrzeugen sowie nach Hinweisen zu Personen aus dem Umfeld des Getöteten oder des Tatorts, die Zugang zu einem Gewehr hatten oder nach der Tat versucht haben könnten, eine Waffe zu verkaufen.
Auch Hinweise zu Personen, die nach dem 1. April wegen eines Hörschadens aufgefallen sind oder sich deswegen in ärztliche Behandlung begeben haben, können für die Ermittler wichtig sein.
Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0831 100-499, per E-Mail an pp-sws.memmingen.kpi.soko@polizei.bayern.de oder bei jeder anderen Polizeidienststelle entgegen.
Für entscheidende Hinweise, die zur Festnahme des Täters führen, wurde eine Belohnung von bis zu 5.000 Euro ausgesetzt.
Geschrieben von: Leon Dauter
Allgäu Ermittlungen mord Polizei