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Aktuelles

Tragischer Absturz im Grenzgebiet: Bergwacht Oberstdorf mit zwölf Einsätzen in einer Woche

today27. Juli 2026

Hintergrund
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Die Bergwacht Oberstdorf zieht Bilanz einer einsatzreichen Woche. Insgesamt mussten die Retter zwölf Mal ausrücken – darunter mehrere Hubschraubereinsätze und ein tragischer Unfall im Grenzgebiet.

Foto: Bergwacht Oberstdorf

Am 23. Juli kam es am Schlappoldkopf zu einem schweren Absturz von zwei Personen. Eine Frau verstarb noch an der Unfallstelle, ihr Ehemann konnte unverletzt ins Tal gebracht und anschließend durch den Kriseninterventionsdienst der Bergwacht betreut werden. Da sich der Unfallort auf österreichischem Staatsgebiet befand, übernahm die Vorarlberger Alpinpolizei die Bergung.

Auch an anderen Stellen im Oberallgäu waren die Einsatzkräfte gefordert. Am Rubihorn musste nach einem Absturz eine Windenrettung mit dem Rettungshubschrauber Christoph 17 durchgeführt werden. Ein weiterer Hubschraubereinsatz folgte am Sperrbachtobel bei der Kemptner Hütte nach einem Absturz. Zudem wurden mehrere medizinische Notfälle, unter anderem am Nebelhorn und an der Mindelheimer Hütte, per Hubschrauber in Kliniken gebracht.

Neben den Luftrettungen waren die Bergretter auch bei bodengebundenen Einsätzen im Einsatz. Sie halfen unter anderem erschöpften Wanderern, einem Mountainbiker nach einem schweren Sturz sowie Personen mit Kreislauf- und Knieproblemen.

Zusätzlich beschäftigten die Bergwacht einige besondere Lagen: Gemeldete Lichtsignale am Rubihorn stellten sich als Stirnlampen von Bergsteigern heraus. Zwei vermisste junge Bergsteiger wurden schlafend in einer Schutzhütte gefunden und zwei erschöpfte Jugendliche am Gaißalpsee konnten nach telefonischer Beratung vor Ort übernachten und am nächsten Tag selbstständig absteigen.

Die Bergwacht weist angesichts der kommenden warmen Tage darauf hin, Touren früh zu starten, ausreichend Wasser mitzunehmen und die Wetterentwicklung aufmerksam zu verfolgen.

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Geschrieben von: Leon Dauter

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