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Erektionsstörungen: Sildenafil als erprobter Wirkstoff mit Nebenwirkungen

today16. Juli 2026

Hintergrund
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Erektionsprobleme sind noch immer ein Tabuthema. Nicht nur im Allgäu, sondern deutschlandweit sind zahlreiche Männer betroffen, die ihr Leiden jedoch lieber verschweigen wollen. Dabei gibt es zahlreiche Hilfsmittel und Wirkstoffe, mit denen eine gute Lösungsoption geboten wird.

Symbolfoto mit Hilfe von KI erstellt / Foto: Pixabay

Erektile Dysfunktion ist ein weitverbreitetes Leiden bei Männern. Laut einem Bericht des NDR sind etwa ein Drittel der über 60-jährigen Männer sowie zehn Prozent der 40- bis 49-jährigen Männer betroffen. Starker Stress, falsche Lebensweise oder mangelnder Testosteronspiegel sind die häufigsten Ursachen, die letztlich zur verminderten Potenzfähigkeit führen. Oft setzen Betroffene diese Entwicklung mit dem Verlust der Männlichkeit gleich, was zu weiteren psychischen Problemen führen kann.

Allerdings hat die Medizin zahlreiche Hilfsmittel und Produkte entwickelt, mit denen eine Erektionsstörung eingeschränkt und die Funktion des Penis unterstützt wird. Die bekannteste Variante ist Viagra. Der zum Einsatz kommende Wirkstoff Sildenafil wirkt dabei wie ein Blutdrucksenker, gefäßerweiternd, und ermöglicht eine schnellere Erektion. Bei Betroffenen wird der natürliche Botenstoff cGMP durch das körpereigene Enzym PDE-5 zu schnell abgebaut. Zugeführtes Sildenafil blockiert das Abbau-Enzym und schützt cGMP vor dem zügigen Zerfall, womit es das Anschwellen der Blutkammern unterstützt.

Nebenwirkungen beachten

Viagra und vergleichbare Potenzmittel haben eine positive Entwicklung durchlaufen. Die anfängliche Skepsis ist gewichen und Medikamente mit Sildenafil sind zu einem gängigen verschreibungspflichtigen Produkt geworden. Dennoch können bei der Einnahme mögliche Nebenwirkungen entstehen, die sich unterschiedlich stark zeigen. Kopfschmerzen, leichte Angstzustände oder Hitzewallungen sind keine Seltenheit. Auch Magen-Darm-Beschwerden oder Übelkeit gehen in einigen Fällen mit der Einnahme von Sildenafil einher.

Wird bei Patienten mit erektiler Dysfunktion zudem eine Herz-Kreislauf-Schwäche diagnostiziert, sollte der Einsatz von Sildenafil vermieden werden. Die Potenzmittel könnten in Kombination mit nitrathaltigen Herzmedikamenten den Blutdruck schlagartig zu stark absenken. Wer eine Alternative zu Sildenafil präferiert, sollte sich dieses Umstands ebenso bewusst sein, da andere PDE-5-Hemmer zur gleichen Wirkstoffklasse zählen. Neben rezeptfreien Potenzmitteln auf natürlicher Basis sind diese Hemmer unter anderem bekannt als Tadalafil, Vardenafil oder Avanafil. Die Wirkung ist ähnlich, während die genannten Nebenwirkungen entweder gleichartig oder anders verteilt sind. Vardenafil kann beispielsweise in seltenen Fällen leichte Sehstörungen provozieren. Demnach ist es ratsam, mit einem Allgäuer Facharzt über die Einnahme und mögliche Folgen zu sprechen.

Symbolfoto mit Hilfe von KI erstellt / Foto: Pixabay

Ohne Lust keine Wirkung

Um sich über mögliche Alternativen zu Viagra zu erkundigen, ist es ratsam, sich einen Termin bei einem Urologen oder Sexualtherapeuten in der Region zu besorgen. Die verteilte Landarztprämie sorgte zuletzt für einen erheblichen Anstieg an medizinischer Versorgung. Im Allgäu sind viele Spezialisten ansässig, bei denen infolge eines Erstgesprächs ein individueller Therapieplan entwickelt werden kann. Wichtig ist, dass es Selbstvertrauen braucht, um den ersten Schritt zu wagen. Keinesfalls Mut, denn erektile Dysfunktionen sind keine Sache, für die man sich schämen muss. Für Ärzte und Therapeuten ist dieses Thema selbstverständlich, was auch Betroffenen eine sichere Umgebung zum Reden bietet. Oft fällt es Patienten schwerer, mit Freunden oder der Partnerin beziehungsweise dem Partner über dieses Anliegen zu sprechen. Ein unbeteiligter Dritter erzeugt oftmals Distanz, was es erleichtert, das Thema anzusprechen. Die Angst vor Verurteilung oder Bewertung nimmt hierbei deutlich ab.

Neben der Verschreibung von Potenzmitteln ist es relevant, dass auch die natürliche Lust aktiviert wird. Bleiben die Lusthormone aus, kann auch der unterstützende Wirkstoff Sildenafil oder ein alternatives Produkt keine Reaktion hervorrufen. Er knüpft an den natürlichen Erregungsvorgang an, wodurch eine Basis geschaffen wird, auf die aufgebaut wird. Somit muss die grundlegende Ursache für die Potenzstörung ermittelt werden. Erst dadurch kann die Lust auf intimes Miteinander wieder angekurbelt werden.

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Geschrieben von: Redaktion

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