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In der Pressemitteilung der NGG heißt es: Dazu hatte die Arbeitgeberseite aber erstmal sehr wenig in die Verhandlungen eingebracht. Nach höflicher Ablehnung in der ersten Runde, kam es am 29. Juni, während der zweiten Verhandlung dann zu einer völlig neuen Situation. Die Arbeitgeber gingen vermeintlich auf die Forderung ein und boten den Gegenwert von zwei Tagen im Sinne der Forderung an. Aber nur unter der Voraussetzung, dass eine Auszahlung von Mehrarbeit, frei nach Entscheidung der Unternehmen möglich werden soll. Bisher wird Mehrarbeit, in den meisten tarifgebundenen Betrieben der bayerischen Milchwirtschaft, im Rahmen vereinbarter flexibler Arbeitszeitkontenmodelle immer in Freizeit gewährt. „Ein solcher Rückschritt im Angebot ist natürlich ein Affront für die Beschäftigten.“ äußert sich Ebel weiter. „Die Auszahlung bedeutet nichts anderes als eine Mehrbelastung für die Beschäftigten. Und wenn mehr Selbstbestimmtheit gefordert, aber nur mehr Fremdbestimmtheit angeboten wird, ist der Arbeitskampf die einzige Möglichkeit der Beschäftigten, sich durchzusetzen.“
Auch in anderen Betrieben wird es in den kommenden Tagen zu Warnstreiks kommen, bevor am 14. Juli 2026 in München die dritte Verhandlung starten wird. Sollte es auch dann keine Bewegung auf Arbeitgeberseite geben, sind auch längere Arbeitskämpfe denkbar. 2024, während der letzten Tarifverhandlung kam es zu Streiks, die zum Teil länger als 24 Stunden andauerten und zentralen Demonstrationen, unter anderem in Schongau, Rosenheim und Heimenkirch.
Geschrieben von: Redaktion
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