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Aktuelles

Söder besucht Luftwaffe in Kaufbeuren – Fokus auf Raketenabwehrsystem Arrow und Denkmalschutz-Projekt

today24. Juni 2026

Hintergrund
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Ministerpräsident Markus Söder besucht am Dienstag (30. Juni 2026) gemeinsam mit Vertretern des Bundesverteidigungsministeriums und der Luftwaffe das Ausbildungszentrum in Kaufbeuren. Im Mittelpunkt stehen die Zusammenarbeit zwischen Bayern und Bundeswehr sowie das neue Raketenabwehrsystem Arrow (AWS-G), das Deutschland vor ballistischen Bedrohungen schützen soll. Zudem geht es um ein Pilotprojekt zum Denkmalschutz.

Symbolbild: Markus Söder/ Foto: Pixabay

Der bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder besucht am 30. Juni 2026 gemeinsam mit dem Ministerialdirektor im Bundesverteidigungsministerium, Dr. Alexander Götz, sowie dem Inspekteur der Luftwaffe, Generalleutnant Holger Neumann, das Technische Ausbildungszentrum der Luftwaffe Abteilung Süd auf dem Fliegerhorst Kaufbeuren.

Im Mittelpunkt des Besuchs steht die künftige Zusammenarbeit zwischen der Luftwaffe und dem Freistaat Bayern. Thematisiert werden insbesondere der zukünftige Betrieb des Arrow Weapon System for Germany (AWS-G) sowie das „Pilotvorhaben Denkmalschutz Bayern“.

Das in Deutschland eingeführte Luftverteidigungssystem Arrow dient der Abwehr ballistischer Raketen in großer Höhe und ergänzt bestehende Systeme wie Patriot und IRIS-T SLM. Es soll eine zusätzliche Schutzschicht für Deutschland und die NATO bilden und gilt als zentraler Baustein der sogenannten mehrstufigen Luftverteidigungsarchitektur.

Die Beschaffung erfolgt vor dem Hintergrund veränderter sicherheitspolitischer Rahmenbedingungen und soll die Fähigkeit zur Abwehr weitreichender Bedrohungen deutlich stärken. Ziel ist es, erste Einsatzfähigkeiten schrittweise aufzubauen und das System perspektivisch vollständig in den operativen Betrieb der Luftwaffe zu integrieren.

Neben sicherheitspolitischen Fragen steht in Kaufbeuren auch der Austausch über den Denkmalschutz im militärischen Kontext auf der Tagesordnung. Der Besuch soll die Zusammenarbeit zwischen Bund und Freistaat weiter vertiefen.

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Geschrieben von: Niklas Bitzenauer

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