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Die Oberschwabenklinik (OSK) plant laut Bericht der Schwäbische Zeitung ein ambulantes OP-Zentrum im ehemaligen Klinikgebäude Tettnang und bleibt damit trotz der Übernahme des Krankenhauses Friedrichshafen durch Ameos im Bodenseekreis aktiv.
Während die OSK ihre Marktposition in der Region ausbauen will, laufen weiterhin Gespräche und Prüfverfahren zur künftigen Nutzung des Klinikstandorts Tettnang. Viele Details – etwa Startzeitpunkt, Personal und Eigentumsfrage – sind noch offen.

Der Umbau der Kliniklandschaft im Bodenseekreis geht weiter – und der Wettbewerb zwischen den Gesundheitsanbietern verschärft sich. Wie die Schwäbische Zeitung berichtet, plant die Oberschwabenklinik (OSK) ein ambulantes Operationszentrum im ehemaligen Klinikgebäude Tettnang.
Ameos wird zwar das Krankenhaus Friedrichshafen übernehmen, doch die OSK bleibt trotz der Niederlage im Bieterverfahren im Bodenseekreis aktiv. Besonders im Fokus steht dabei das Tettnanger Klinikareal, in dem bereits während des Verkaufsverfahrens des Medizin Campus Bodensee entsprechende Pläne für ein ambulantes OP-Zentrum bestanden.
Die OSK, die dem Landkreis Ravensburg gehört, könnte damit ihren Einfluss in der Region ausbauen. Bereits zuvor hatte das Unternehmen medizinische Versorgungszentren in Friedrichshafen und Tettnang übernommen. Nun könnten zusätzlich die modernisierten OP-Säle in Tettnang für ambulante Eingriffe genutzt werden – also Operationen, nach denen Patienten zwar noch kurz überwacht werden, aber nicht stationär übernachten müssen.
Laut Schwäbische Zeitung bestätigt die OSK Verhandlungen über ein solches Zentrum, hält sich jedoch mit Details zurück. Auch der Medizin Campus Bodensee sowie das Landratsamt Bodenseekreis äußern sich vorsichtig, sprechen aber von konstruktiven Gesprächen. Der Landkreis begrüßt grundsätzlich die Idee eines medizinischen Angebots am Standort Tettnang und verweist auf sein Vorkaufsrecht für die Immobilie.
Noch offen sind zentrale Fragen: Wann ein mögliches OP-Zentrum starten könnte, wie viele Beschäftigte dort arbeiten würden und ob die OSK das Gebäude kauft oder mietet. Parallel dazu laufen auf Landesebene weiterhin Prüfverfahren zur geplanten Ameos-Übernahme des Krankenhauses Friedrichshafen sowie zur künftigen medizinischen Struktur im gesamten Bodenseeraum.
Der Krankenhausumbau in der Region bleibt damit weiter in Bewegung – mit offenen Entscheidungen auf mehreren Ebenen.
Geschrieben von: Niklas Bitzenauer
Allgäu Krankenhaus Oberschwabenklinik OP Plane