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Polizei

Drei Auffahrunfälle auf der A7: Mehrere Verletzte

today31. Mai 2026

Hintergrund
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Auf der A7 haben sich am Samstagnachmittag innerhalb weniger Stunden drei Auffahrunfälle ereignet. Mehrere Menschen, darunter Kleinkinder, wurden dabei verletzt.

Polizei Symbolbild, Pixabay

Im dichten Reiseverkehr kam es auf der A7 innerhalb kurzer Zeit zu drei Auffahrunfällen. Bei zwei der Verkehrsunfälle wurden Personen verletzt.

  • Der erste Unfall wurde gegen 12.18 Uhr gemeldet. Eine Familie, bestehend aus den Eltern und einem Kleinkind, befuhr mit ihrem Pkw den linken Fahrstreifen der A7 in Fahrtrichtung Kassel. Zwischen den Anschlussstellen Altenstadt (Iller) und Illertissen kam es zu einem sogenannten Phantomstau. Eine nachfolgende 39-jährige Fahrerin eines Elektrofahrzeugs erkannte die Verkehrssituation offenbar zu spät und fuhr auf den vorausfahrenden Pkw auf. Durch den Zusammenstoß wurden der Fahrer des erstgenannten Fahrzeugs sowie dessen Kleinkind leicht verletzt. Ebenfalls leichte Verletzungen erlitten die 39-Jährige und ihr mitfahrendes Kleinkind. Der zudem im Fahrzeug befindliche Lebensgefährte der Frau blieb unverletzt. Beide Pkws wurden total beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden beträgt etwa 35.000 Euro. Zur Versorgung der Verletzten und Absicherung der Unfallstelle waren die Freiwilligen Feuerwehren Altenstadt (Iller) und Illertissen, das Technische Hilfswerk Memmingen sowie mehrere Rettungswagen umliegender Rettungswachen im Einsatz. Für die Dauer der Unfallaufnahme und Fahrzeugbergung musste der linke Fahrstreifen bis etwa 14 Uhr gesperrt werden. Der Verkehr wurde rechts an der Unfallstelle vorbeigeleitet.
  • Auf der Gegenfahrbahn in Fahrtrichtung Füssen kam es aufgrund von Gaffern wiederholt zu Verkehrsbehinderungen. Infolge des dadurch entstanden Rückstaus ereignete sich gegen 13.20 Uhr ein weiterer Auffahrunfall. Ein 54-jähriger Pkw-Lenker fuhr auf den verkehrsbedingt abbremsenden Pkw auf, der von einem 37-jährigen Familienvater gelenkt wurde. Auch in diesem Pkw befand sich ein Kleinkind, verletzt wurde zum Glück niemand. Der Gesamtschaden beläuft sich auf 3.000 Euro.
  • Der dritte Auffahrunfall ereignete sich gegen 14.15 Uhr zwischen der Anschlussstelle Berkheim und dem Autobahnkreuz Memmingen in Fahrtrichtung Füssen. Ein 60-jähriger Pkw-Fahrer musste aufgrund des starken Reiseverkehrs auf dem rechten Fahrstreifen verkehrsbedingt abbremsen. Ein nachfolgender 33-jähriger Pkw-Fahrer erkannte dies zu spät und fuhr auf das vorausfahrende Fahrzeug auf. Auf dem Beifahrersitz des auffahrenden Pkws befand sich ein Kleinkind, das bei dem Zusammenstoß leicht verletzt wurde. Es wurde zur weiteren Untersuchung in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Gesamtschaden wird auf rund 15.000 Euro geschätzt. Das THW Memmingen unterstützte die Autobahnpolizei bei der Verkehrsabsicherung.

Die Autobahnpolizei weist in diesem Zusammenhang erneut auf die Einhaltung des ausreichenden Sicherheitsabstands sowie eine vorausschauende Fahrweise hin. Zudem appelliert sie an Verkehrsteilnehmer, sich nicht durch Unfallstellen auf der Gegenfahrbahn ablenken zu lassen, um weitere gefährliche Situationen und Folgeunfälle zu vermeiden. (APS Memmingen)

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Geschrieben von: Stefanie Eller

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