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Politik

FDP Ostallgäu kritisiert „Bevormundung“ – klare Absage an Alkohol- und Zuckersteuer-Pläne

today28. Mai 2026

Hintergrund
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Die FDP Ostallgäu hat bei ihrer Kreishauptversammlung in Pfronten Forderungen nach speziellen „Alkoholläden“ sowie eine mögliche Zuckersteuer deutlich abgelehnt. Die Liberalen kritisieren darin eine zunehmende Bevormundung der Verbraucher und sprechen sich für den freien Verkauf legaler Produkte im Einzelhandel aus. Auch weitere politische Eingriffe in den Konsum werden von der Partei zurückgewiesen.

Alkohol Symbolbild, Pixabay

Die FDP Ostallgäu hat sich bei ihrer Kreishauptversammlung in Pfronten deutlich gegen Vorschläge ausgesprochen, Spirituosen künftig nur noch in speziellen „Alkoholläden“ zu verkaufen. Hintergrund ist eine Forderung des Marburger Bundes, der eine strengere Abgabe von Alkohol ins Gespräch gebracht hatte.

Die Liberalen sehen darin einen Schritt in Richtung Bevormundung. Kreisvorsitzender Marcus Prost sprach von einem „Bevormundungsstaat“ und warnte vor einer Entwicklung, in der Bürger zunehmend reguliert und erzogen würden. Auch der stellvertretende Kreisvorsitzende Alexander Zellner äußerte sich kritisch und verglich mögliche Modelle mit internationalen Beispielen, in denen bestimmte Produkte nur noch in Sondergeschäften erhältlich seien.

Nach Ansicht der FDP Ostallgäu müsse der Kauf legaler Produkte weiterhin ohne Einschränkungen im regulären Einzelhandel möglich bleiben. Eine „Stigmatisierung von Konsumwünschen“ lehne man entschieden ab, hieß es aus der Versammlung.

Neben der Alkohol-Debatte sprach sich die Kreishauptversammlung auch gegen eine mögliche Zuckersteuer auf Limonaden aus. Diese werde als weiterer Eingriff in die individuelle Entscheidungsfreiheit der Verbraucher bewertet.

Da bei der Versammlung keine Neuwahlen anstanden, konnten sich die Mitglieder vollständig auf inhaltliche Themen konzentrieren. Dabei wurden neben bundespolitischen Fragen auch regionale Themen im Ostallgäu diskutiert.

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Geschrieben von: Niklas Bitzenauer

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