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In Wolfertschwenden hat ein Mann seine Ehefrau im Auto bedroht, wobei Passanten auf Hilfeschreie aufmerksam wurden und eingriffen. Sie überwältigten den 34-jährigen Tatverdächtigen, der zuvor auch ein Messer eingesetzt haben soll. Gegen ihn wurde ein Haftbefehl erlassen und er kam in Untersuchungshaft.

Am Montagmorgen, 18.05.2026, ist es in Wolfertschwenden im Landkreis Unterallgäu zu einem Polizeieinsatz nach einer mutmaßlichen Gewalttat gekommen.
Gegen 07:15 Uhr ging bei der Polizei die Meldung über eine heftige Auseinandersetzung in einem Pkw in der Bahnhofstraße ein. Eine 43-jährige Frau hatte ihr Fahrzeug gestoppt und lautstark um Hilfe gerufen. Drei Passanten, die auf dem Weg zur Arbeit waren, wurden auf die Situation aufmerksam und griffen ein. Sie konnten den 34-jährigen Tatverdächtigen überwältigen, der sich zu diesem Zeitpunkt noch im Fahrzeug befand.
Nach bisherigen Erkenntnissen soll der rumänische Mann zuvor seine Ehefrau unter anderem mit einem Messer bedroht haben. Der 34-Jährige war demnach über einen Zweitschlüssel in den Pkw gelangt. Zudem bestand bereits ein Gewaltschutzbeschluss, der ihm den Kontakt zur Frau untersagte.
Der Tatverdächtige wurde wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, Freiheitsberaubung und Bedrohung vorläufig festgenommen. Am 19.05.2026 wurde er dem Amtsgericht Memmingen vorgeführt, das auf Antrag der Staatsanwaltschaft Memmingen einen Haftbefehl erließ. Anschließend wurde er in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Geschrieben von: Niklas Bitzenauer
Allgäu Festnahme Gewalttat Polizei