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Im Prozess zum sogenannten Allgäuer Tierskandal ist die Beweisaufnahme weitergegangen: Die Vernehmung eines Amtstierarztes wurde fortgesetzt und Videomaterial ausgewertet. Der nächste Verhandlungstermin ist für den 12. Mai angesetzt.

Im Prozess um den sogenannten „Allgäuer Tierskandal“ ist die Beweisaufnahme weiter vorangeschritten. Wie die Staatsanwaltschaft auf Nachfrage mitteilte, wurde am Dienstag die Zeugenvernehmung eines Amtstierarztes fortgesetzt.
Dabei stand erneut der bereits im März begonnene Auftritt von Dr. Sch. im Mittelpunkt. Neben der weiteren Befragung wurden auch Videosequenzen im Gerichtssaal in Augenschein genommen, die eine wichtige Rolle im Verfahren spielen.
Der nächste Verhandlungstermin ist für Dienstag, 12. Mai, um 9 Uhr angesetzt.
Im Hintergrund des Verfahrens stehen schwere Vorwürfe gegen zwei Landwirte aus dem Unterallgäu. Laut Anklage sollen sie in dutzenden Fällen gegen das Tierschutzgesetz verstoßen und Rindern erhebliche Schmerzen zugefügt haben. Einer der Angeklagten hatte die Vorwürfe zuletzt vor Gericht zurückgewiesen.
Der Prozess vor dem Landgericht Memmingen ist auf mehrere weitere Verhandlungstage angesetzt, zahlreiche Zeugen und Sachverständige sollen noch gehört werden.
Geschrieben von: Niklas Bitzenauer
Allgäu Beweisaufnahme staatsanwaltschaft Tierskandal