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Das BKH Kempten hat sein 40-jähriges Bestehen gefeiert und dabei die Bedeutung der Mitarbeitenden und der Zusammenarbeit in der psychiatrischen Versorgung hervorgehoben. Verantwortliche betonten, dass seelische Gesundheit nur als Gemeinschaftsleistung gelingen kann.

Das Bezirkskrankenhaus (BKH) Kempten hat sein 40-jähriges Bestehen gefeiert und dabei vor allem eines in den Mittelpunkt gestellt: die Mitarbeitenden und die gemeinsame Verantwortung für die seelische Gesundheit.
„Seelische Gesundheit ist eine Gemeinschaftsleistung“, betonte der Ärztliche Direktor Prof. Markus Jäger bei der Feier im Kornhaus vor rund 160 Gästen. Die psychiatrische Versorgung funktioniere nur im Verbund, sowohl innerhalb der Klinik als auch mit externen Partnern.
Auch Bezirkstagspräsident Martin Sailer hob die Bedeutung des Hauses für die Region hervor. Das BKH Kempten sei ein zentraler Baustein der psychiatrischen Versorgung im Allgäu und in den angrenzenden Landkreisen. Heute arbeiten dort rund 300 Mitarbeitende, die stationäre, teilstationäre und ambulante Angebote sicherstellen.
Seit seiner Gründung im Jahr 1986 hat sich das BKH Kempten stetig weiterentwickelt und die psychiatrische Versorgung in der Region maßgeblich geprägt. Neben der Klinik in Kempten gehören auch eine Tagesklinik in Lindau sowie eine Sucht- und Institutsambulanz dazu.
Trotz positiver Entwicklung sehen die Verantwortlichen Herausforderungen, etwa durch den Rückgang wohnortnaher Versorgungsangebote und Unsicherheiten in der Krankenhausfinanzierung. Dennoch zeigten sich Klinikleitung und Politik zuversichtlich, die Versorgung auch künftig weiter auszubauen und zu sichern.
Geschrieben von: Niklas Bitzenauer
Allgäu BKH gesundheit Jubiläum