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Maximilian Günther zeigte beim Formel-E-Doppelrennen in Berlin mit DS PENSKE starke Pace, verpasste aber erneut die Punkte. In beiden Rennen verhinderten kleine Rückstände im Qualifying sowie strategische und technische Probleme bessere Ergebnisse. Im ersten Lauf kostete ein ungünstiger Pit Boost Positionen, im zweiten Rennen war nach einer starken Aufholjagd ein technischer Defekt nach einer Safety-Car-Phase entscheidend.

Der Allgäuer Rennfahrer Maximilian Günther und das Team DS PENSKE haben beim Doppelrennen der Formel E in der Berlin eine starke Performance gezeigt, konnten ihre gute Pace jedoch erneut nicht in Zählbares umwandeln.
Schon in den Trainings deutete sich Potenzial an: Günther lag mehrfach in den Top 5 und zeigte ein konkurrenzfähiges Gesamtpaket. Im Qualifying fehlten jedoch in beiden Rennen nur wenige Tausendstel oder entscheidende Details wie Reifentemperatur, wodurch er jeweils im Mittelfeld starten musste.
Im ersten Rennen kämpfte sich der 27-Jährige zeitweise an die Spitze, verlor jedoch durch eine ungünstige Pit-Boost-Strategie entscheidende Positionen und verpasste die Punkte knapp. Auch ein später Attack Mode brachte keine Wende mehr.
Das zweite Rennen verlief ähnlich turbulent: Nach starker Aufholjagd und zwischenzeitlicher Führung war Günther lange auf Punktekurs. Ein technisches Problem nach einer Full-Course-Yellow-Phase in der Schlussphase warf ihn jedoch weit zurück, sodass erneut kein Top-Ten-Ergebnis möglich war.
Trotz der Enttäuschung zieht Günther positive Erkenntnisse aus dem Wochenende. Die Rennpace sei stark gewesen, die Performance des Autos grundsätzlich konkurrenzfähig. Entscheidend seien nun Feinheiten in Qualifying und Strategie.
In zwei Wochen folgt das nächste Doppelrennen in Monaco, wo Günther auf ein besseres Ergebnis hofft.
Geschrieben von: Niklas Bitzenauer
Allgäu Formel E Maximilian Günther motorsport