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PETA hat Anzeige gegen die Springreiterin Alessandra Reich wegen des Verdachts auf Tierquälerei erstattet. Videoaufnahmen sollen zeigen, dass sie ihr Pferd bei mehreren Turnieren wiederholt mit einer Gerte geschlagen hat. Die Vorwürfe betreffen unter anderem Veranstaltungen in Spanien sowie ein Turnier bei München. In Deutschland läuft bereits ein Verfahren bei der Staatsanwaltschaft München II. Auch das Veterinäramt im Unterallgäu sowie internationale Reitsportverbände prüfen den Fall.

Die Tierschutzorganisation PETA hat Strafanzeige gegen die österreichische Springreiterin Alessandra Reich erstattet. Der 29-Jährigen wird vorgeworfen, ihr Pferd bei mehreren Turnieren wiederholt mit einer Gerte geschlagen zu haben. Grundlage sind laut PETA Videoaufnahmen von Wettkämpfen in Spanien sowie einem Turnier bei München.
Nach Angaben der Organisation stammen die Szenen unter anderem von der „Sunshine Tour“ in Spanien sowie von einem Wettbewerb im September 2025 in München. Für die in Deutschland dokumentierten Vorfälle wurde bereits Anfang März Anzeige bei der Staatsanwaltschaft München II erstattet.
Zusätzlich hat PETA das Veterinäramt im Unterallgäu eingeschaltet, da die Reiterin ein Gestüt in Buxheim betreibt. Die Organisation fordert ein mögliches Tierhalte- und Betreuungsverbot. Auch die Deutsche Reiterliche Vereinigung sowie der Weltreiterverband FEI haben angekündigt, den Fall zu prüfen.
PETA spricht von wiederholter Gewalt im Training und auf Turnieren und kritisiert den Umgang mit Pferden im Springsport grundsätzlich. Der Fall sorgt in der Reitsport-Szene für Diskussionen und könnte für Reich sportrechtliche Konsequenzen haben.
Geschrieben von: Niklas Bitzenauer
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