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Im Prozess um einen mutmaßlichen Doppelmord in Günzburg steht das Urteil kurz bevor. Ein 31-Jähriger soll seine Großmutter und deren Ehemann aus Rache mit einem Hammer getötet haben. Vor dem Landgericht Memmingen steht noch ein psychiatrisches Gutachten aus, anschließend folgen die Plädoyers. Ein Urteil könnte noch am Mittwoch (22.04.2026) fallen, sonst am Donnerstag (23.04.2026).

Im Prozess um einen mutmaßlichen Doppelmord in Schwaben könnte in den kommenden Tagen das Urteil fallen. Vor dem Landgericht Memmingen wird einem 31-Jährigen vorgeworfen, im Juni vergangenen Jahres seine Großmutter und deren Ehemann in Günzburg mit einem Hammer getötet zu haben.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft soll der Mann aus Rache gehandelt haben. Er habe geglaubt, der 74-jährige Partner der Großmutter habe seine Mutter missbraucht, während die Großmutter tatenlos geblieben sei. Daraufhin soll er bewaffnet in die Wohnung eingedrungen und die beiden Senioren im Alter von 78 und 74 Jahren erschlagen haben.
Der Angeklagte hatte die Tat im Ermittlungsverfahren eingeräumt, zu Prozessbeginn jedoch zunächst geschwiegen. Ihm wird zweifacher Mord vorgeworfen.
Am Mittwoch soll noch ein psychiatrischer Sachverständiger aussagen, anschließend werden die Plädoyers erwartet. Ein Urteil könnte direkt danach fallen. Sollte dies nicht möglich sein, ist ein weiterer Verhandlungstag am Donnerstag vorgesehen.
Geschrieben von: Niklas Bitzenauer
Allgäu Doppelmord Günzburg Memmingen Prozess