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Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West hat den Jahresbericht 2025 zur politisch motivierten Kriminalität im Schutzbereich vorgestellt. Diese umfasst sowohl klassische Staatsschutzdelikte als auch Straftaten mit erkennbarer politischer Motivation.

Der Anteil politisch motivierter Straftaten lag im vergangenen Jahr bei 1,51 Prozent der Gesamtkriminalität, was 564 Fällen entspricht. Damit ist erstmals seit 2020 ein leichter Rückgang im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen.
Den größten Teil machten dabei Propagandadelikte und Sachbeschädigungen aus, etwa beschädigte Wahlplakate oder extremistische Symbolik. Der zweitgrößte Bereich entfällt auf politisch motivierte Kriminalität aus dem rechten Spektrum mit rund 260 Fällen.
Polizeivizepräsidentin Dr. Claudia Strößner betont, der Rückgang insbesondere bei Gewaltdelikten zeige, dass die Strategie der Null-Toleranz gegenüber Extremismus Wirkung zeige. Gleichzeitig bleibe die konsequente Bekämpfung von Radikalisierung und der Schutz gefährdeter Gruppen eine zentrale Aufgabe. Ziel sei es weiterhin, die demokratische Grundordnung entschlossen zu schützen und die Entwicklung der Kriminalität eng zu beobachten.
Geschrieben von: Leon Dauter
Allgäu bericht Kriminalität Polizei