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Im Prozess um die Parkautomaten-Affäre in Kempten (Allgäu) hat das Landgericht nun die Termine festgelegt. Ein ehemaliger Stadtmitarbeiter und seine Ehefrau sollen über Jahre hinweg rund 1,9 Millionen Euro aus Parkautomaten entwendet haben. Der Prozess beginnt am 5. Mai, weitere Verhandlungstage sind im Mai angesetzt. Ein Urteil könnte noch im selben Monat fallen.

In der sogenannten Parkautomaten-Affäre in Kempten (Allgäu) stehen nun die Gerichtstermine fest. Vor dem Landgericht beginnt der Prozess am 5. Mai, insgesamt sind drei Verhandlungstage angesetzt.
Die Staatsanwaltschaft wirft einem ehemaligen Stadtmitarbeiter und seiner Ehefrau vor, über rund zehn Jahre hinweg etwa 1,9 Millionen Euro aus Parkautomaten entwendet zu haben. Der Mann war für die Leerung der Automaten zuständig.
Angeklagt ist das Ehepaar wegen gemeinschaftlichen gewerbsmäßigen Diebstahls in 335 Fällen. Ein Teil der Taten ist bereits verjährt, dennoch soll auch dieser Zeitraum in die Bewertung einfließen. Die Staatsanwaltschaft beantragt zudem die Einziehung von rund 584.000 Euro.
Für die beiden Beschuldigten, die sich in Untersuchungshaft befinden, gilt die Unschuldsvermutung. Insgesamt sollen zwölf Zeugen gehört werden. Weitere Verhandlungstage sind für den 7. und 21. Mai angesetzt – ein Urteil könnte noch im selben Monat fallen.
Geschrieben von: Niklas Bitzenauer
Affäre Allgäu gericht Kempten parkautomaten