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Mit der siebten Deutschen Meisterschaft – der vierten in Folge – krönten die Frauen des ECDC Memmingen die Spielzeit 2025/26. Nachdem die Memmingerinnen ihre ersten beiden Finalspiele bei den Eisbären Juniors Berlin in der Vorwoche mit 6:1 und 3:0 gewinnen konnten, genügte am Samstagabend ein 4:2-Heimerfolg zur erneuten Titelverteidigung. Knapp 2700 begeisterte Zuschauer in der ALPHA-Cooling-Arena am Memminger Hühnerberg sorgten dabei für eine würdige Kulisse.

Mit zwei Siegen in Berlin (3:0 und 6:1) beim Auftaktwochenende des Play-off-Finales hatten sich die Allgäuerinnen eine optimale Ausgangslage für das „Finale Dahoam“ geschaffen. Den erforderlichen dritten Erfolg in der „Best-of-5“-Serie legten sie bereits am Samstagabend mit einem 4:2 (1:1/2:1/1:0) nach.
Die Eisbärinnen boten dem Favoriten aus Memmingen einen intensiven Kampf. Nara Elia (9.) traf zunächst für die Maustädterinnen, bis Mitte der Partie ging allerdings Berlin nach Treffern von Franziska Feldmeier (14.) und Mathilda Heine (31.) in Führung. Noch im zweiten Abschnitt antworteten die Allgäuerinnen mit einem Doppelschlag von Theresa Knutson (36.) und Jule Schiefer (40.). Auch im Schlussabschnitt blieb es spannend, ehe erneut Knutson (54.) mit ihrem zweiten Tor alles klarmachte. Nach der Schlusssirene stürmten alle Indians-Frauen zu ihrer Torfrau Chiara Schultes und feierten entsprechend ausgelassen.
„JB Sportmanagement Topscorerin“ mit insgesamt 34 Scorerpunkten, davon 19 Toren und 15 Assists wurde Theresa Knutson von den ECDC Memmingen Indians. Memmingens Verteidigerin Ronja Hark wurde vom Expertengremium als wertvollste Spielerin der diesjährigen Play-offs ausgezeichnet. Daneben glänzte aber auch ECDC-Torfrau Chiara Schultes, die in den sechs Playoff-Spielen nur fünfmal hinter sich greifen musste und auf eine beeindruckende Fangquote von 96,5 % kam.
Anschließend folgte die offizielle Meisterehrung, durchgeführt durch den Deutschen Eishockey-Bund (DEB), mit Goldmedaillen und dem riesigen Pokal.
Cheftrainer Jim Nagle meinte nach der Partie: „Es war Berlins stärkstes Spiel in der Finalserie gegen uns und sie haben uns alles abverlangt. Aber wieder hat unser Team einen Weg gefunden, zum richtigen Zeitpunkt die Tore zu machen. Am Ende haben wir die Serie dann auch verdient gewonnen.“
ECDC-Kapitänin Daria Gleißner freute sich: „Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft. Auch bei dieser Finalserie hat sich gezeigt, dass wir hier richtig gutes Eishockey spielen und wir eine starke Mannschaft sind. Deshalb sind wir richtig happy, wieder den Titel geholt zu haben, und freuen uns jetzt alle auf die Meisterfeier.“
Peter Gemsjäger, sportlicher Leiter der ECDC-Frauen: „Das Vorurteil, dass niemand Fraueneishockey sehen möchte, haben wir jetzt schon mehrfach widerlegt. Vom Interesse und der Stimmung her war es nochmals eine Steigerung zum Vorjahr und unsere Freude über den Titelgewinn entsprechend nochmals größer.“
Geschrieben von: Leon Dauter
Allgäu deutschermeister DFEL ecdcdamen