Listeners:
Top-Hörer:
AllgäuHIT
play_arrow
AllgäuHIT-Kaffeeklatsch: mit Rebecca Simoneit-Barum vom Zirkus Charles Knie
play_arrow
„Rund um“ in Lindau am Bodensee: Ein Segelrennen mit Tradition und Flair Thomas Häuslinger
play_arrow
„Rund um“ in Lindau am Bodensee: Ein Segelrennen mit Tradition und Flair Thomas Häuslinger
Nach einer schweren Gewalttat in einer Asylunterkunft in Immenstadt ermittelt die Polizei wegen versuchten Mordes. Ein 33-jähriger Mann sitzt inzwischen in Untersuchungshaft.

Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilen, war am 12. März über den Notruf eine Streitigkeit in einer Unterkunft gemeldet worden. Als Einsatzkräfte eintrafen, fanden sie einen schwer verletzten 35-jährigen afghanischen Staatsangehörigen sowie einen 33-jährigen türkischen Tatverdächtigen vor.
Nach aktuellem Ermittlungsstand soll der Beschuldigte in die Wohnung des Opfers eingedrungen sein und mit einem Messer auf den schlafenden Mann eingestochen haben. Der Verletzte konnte zunächst nach draußen flüchten, brach dort jedoch aufgrund seiner Verletzungen zusammen. Laut Ermittlern soll der Angreifer anschließend erneut mit einem Messer auf den am Boden liegenden Mann eingestochen haben.
Der 35-Jährige wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht und dort notoperiert. Der Tatverdächtige wurde noch am Einsatzort von der Polizei festgenommen.
Am Freitag wurde der 33-Jährige dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Kempten vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kempten erließ das Gericht Haftbefehl wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung. Der Mann wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei Lindau unter Leitung der Staatsanwaltschaft.
Geschrieben von: Leon Dauter
Allgäu Haft messerangriff Polizei