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Vor dem Landgericht Memmingen hat der Prozess gegen Alexander S. begonnen. Er soll am 9. Juni 2025 seine Großeltern in Günzburg mit einem Hammer getötet haben – offenbar aus Rache für ein mutmaßliches Fehlverhalten der Opfer gegenüber seiner Mutter. Der Angeklagte macht zunächst keine Angaben.

Vor dem Landgericht Memmingen hat am Mittwoch, 11. März 2026, der Prozess gegen den 31-jährigen Alexander S. begonnen. Dem Angeklagten wird vorgeworfen, am Pfingstmontag, 9. Juni 2025, seine Großmutter Ella K. (78) und deren Ehemann Boris P. (74) in deren Wohnung in der Günzburger Weststadt mit einem Hammer getötet zu haben.
Laut Anklage soll Alexander S. aus Rache für ein angebliches Fehlverhalten der Opfer gegenüber seiner Mutter gehandelt haben. Dabei sei er körperlich überlegen gewesen und habe die Tat geplant. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Mord in zwei tateinheitlichen Fällen vor, was eine lebenslange Freiheitsstrafe nach sich ziehen kann.
Der Angeklagte machte am ersten Verhandlungstag keine Angaben zu den Vorwürfen, das berichtet die Augsburger Allgemeine. Für das Verfahren sind acht Verhandlungstage vorgesehen, in denen 22 Zeugen und vier Sachverständige gehört werden sollen. Ein Urteil wird Ende April erwartet. Alexander S. wird von den Rechtsanwälten Donatella Angino und Felix Dimpfl verteidigt.
Geschrieben von: Niklas Bitzenauer
Doppelmord gericht Landgericht Memmingen