AD
play_arrow

keyboard_arrow_right

Listeners:

Top-Hörer:

skip_previous skip_next
00:00 00:00
playlist_play chevron_left
volume_up
  • play_arrow

    AllgäuHIT

  • cover play_arrow

    AllgäuHIT-Kaffeeklatsch: mit Rebecca Simoneit-Barum vom Zirkus Charles Knie

  • cover play_arrow

    „Rund um“ in Lindau am Bodensee: Ein Segelrennen mit Tradition und Flair Thomas Häuslinger

  • cover play_arrow

    „Rund um“ in Lindau am Bodensee: Ein Segelrennen mit Tradition und Flair Thomas Häuslinger

Aktuelles

Raketenabwehrsystem „Arrow“ wird in Kaufbeuren stationiert

today10. März 2026

Hintergrund
share close
AD

Das Raketenabwehrsystem Arrow wird in Kaufbeuren stationiert. Ein Radarsystem soll dort Mittel- und Langstreckenraketen erkennen, die Abfangraketen werden in Lagerlechfeld stationiert. Arrow, entwickelt in Israel und den USA, kann Raketen bis in 100 Kilometer Höhe abfangen und soll ab 2029 einsatzbereit sein. Parallel wird eine Luftwaffen-Sicherungsstaffel in Kaufbeuren stationiert.

Bundeswehr (Symbolfoto) / Foto: Pixabay

Das Raketenabwehrsystem Arrow soll künftig vom Allgäu aus Mittel- und Langstreckenraketen orten und abschießen. Nach Informationen von AllgäuHIT hat das Bundesverteidigungsministerium den Standort Kaufbeuren ausgewählt. Das geht aus einem Schreiben des Kommandos Luftwaffe in Berlin an den Landtagsabgeordneten Bernhard Pohl hervor.

Geplant ist, dass ein leistungsstarkes Radarsystem auf höher gelegenem Gelände in der Nähe von Kaufbeuren aufgebaut wird. Die Abfangraketen sollen am Bundeswehrstandort Lagerlechfeld stationiert werden. Zusammen bilden beide Standorte einen von drei Arrow-Standorten in Deutschland. Ein erster Standort wurde bereits in Holzdorf/Schönewalde aktiviert, ein dritter ist im Norden Deutschlands geplant.

Das System, entwickelt in Israel und den USA, kann Mittel- und Langstreckenraketen, auch mit nuklearen, chemischen oder biologischen Sprengköpfen, bis in 100 Kilometer Höhe abfangen. Mit einer Reichweite von rund 2400 Kilometern soll es Teil der NATO-Luftverteidigung werden und Nachbarländer schützen.

2029 soll Arrow einsatzbereit sein. Parallel wird in Kaufbeuren eine Luftwaffen-Sicherungsstaffel mit 140 Soldatinnen und Soldaten stationiert, die voraussichtlich ab Mai den Fliegerhorst sichern wird.

Kritische Stimmen aus der Region äußern Bedenken, dass Kaufbeuren dadurch potenziell zur Zielscheibe werden könnte. Bundestagsabgeordneter Christoph Schmid sieht die Gefährdung jedoch als gering an und verweist auf vergleichbare Standorte ohne erhöhte Risiken für die Bevölkerung.

AD

Geschrieben von: Niklas Bitzenauer

Rate it
AD
AD
AD
AD