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Aktuelles

Tourismus in Bayern startet solide ins Jahr 2026

today10. März 2026

Hintergrund
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Das Tourismusjahr 2026 beginnt in Bayern mit stabilen Zahlen: Im Januar stieg die Zahl der Gästeankünfte leicht um 0,8 Prozent auf knapp 2,3 Millionen. Die Übernachtungszahlen gingen leicht um 0,8 Prozent zurück, liegen mit rund 5,8 Millionen Nächtigungen aber weiterhin auf hohem Niveau, wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt.

Blick vom Rauhhorn in den Allgäuer Alpen (2.241m) – Archiv / Foto: pixabay

Rund 77 Prozent der Gäste stammen aus Deutschland, die übrigen 22,8 Prozent aus dem Ausland. Inländische Gäste kamen auf etwa 1,8 Millionen Ankünfte und 4,7 Millionen Übernachtungen. Internationale Gäste verzeichneten knapp 0,5 Millionen Ankünfte und etwa 1,1 Millionen Übernachtungen.

Wintercamping und Ferienunterkünfte besonders gefragt

Die Entwicklung unterscheidet sich je nach Betriebsart: Während Gasthöfe, Pensionen und Hotels leichte Rückgänge bei Ankünften und Übernachtungen verzeichneten, konnten Ferienwohnungen, -häuser und -dörfer sowie Jugendherbergen, Hostels, Hütten und Vorsorge-/Rehakliniken ein Plus von 1,6 bis 2,4 Prozent erzielen. Besonders stark wuchs das Wintercamping: Campingplätze konnten einen Zuwachs von 5,9 Prozent verbuchen, vor allem durch deutsche Urlauber. Unter den internationalen Campern stammen die meisten Gäste aus den Niederlanden und Österreich.

Regionale Unterschiede

Die größten Zuwächse bei Gästen und Übernachtungen gab es im Regierungsbezirk Mittelfranken (+7,9 % bei Ankünften, +4,1 % bei Übernachtungen), gefolgt von Schwaben, Unterfranken und Niederbayern. In Oberbayern gingen die Zahlen leicht zurück (-0,6 % bei Ankünften, -3,2 % bei Übernachtungen), bleibt aber mit knapp 1,2 Millionen Gästen die Region mit den meisten Übernachtungen. Rückläufige Ergebnisse meldeten zudem Oberfranken und die Oberpfalz.

Fazit

Insgesamt zeigt sich der Tourismus in Bayern zu Beginn des Jahres 2026 stabil. Während einige klassische Unterkunftsarten rückläufige Zahlen verzeichnen, profitieren insbesondere Camping, Ferienunterkünfte und alternative Beherbergungsbetriebe vom aktuellen Trend.

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Geschrieben von: Leon Dauter

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