Für den FC Memmingen steht mit dem Nachhol-Heimspiel am Dienstag (19 Uhr) gegen den TSV Aubstadt die zweite von drei Begegnungen innerhalb von nur sechs Tagen an.
FCM-Logo/ Foto: FC Memmingen
Der Gegner verspricht eine andere Qualität zu haben, als zuletzt der Tabellenletzte Viktoria Aschaffenburg, gegen den trotz zeitweiliger drückender Überlegenheit am vergangenen Samstag nur ein 0:0 heraussprang.
Die Lage: Die Memminger sind sechs Spieltagen ohne „Dreier“, holten in dieser Phase aber immerhin vier Unentschieden. Der Vorsprung auf die gefährliche Tabellenregion beträgt noch neun Punkte. Der Tabellenachte TSV Aubstadt verkaufte sich nach der Winterpause gegen Aufstiegskandidaten teuer, musste sich in Würzburg nur knapp mit 0:1 geschlagen geben und trotzte Unterhaching ein 1:1 ab.
Der Gegner: Eine gut besetzte und eingespielte Truppe aus dem Norden Bayerns macht am Dienstagabend mit dem TSV Aubstadt die Aufwartung. TSV-Trainer Claudiu Bozesan ist ein eher ruhiger Vertreter seiner Zunft, gilt aber als akribischer Arbeiter. In seinem Kader finden sich arrivierte Kräfte, unter anderem mit den Ex-Illertissern Franz Helmer und Kevin Frisorger, der im Winter vom Drittligisten FC Schweinfurt kam. Bei Severo Sturm ist sein Name Programm – er traf bereits 12 Mal. Vor einigen Jahren hat es den Ex-Memminger Marco Nickel nach der Station beim FC Augsburg II nach Franken verschlagen. Der 26-jährige gelernte Stürmer zieht mittlerweile in oder vor der Abwehr die Strippen.
Bisherige Vergleiche: Ein Sieg gegen den TSV Aubstadt fehlt noch in der Memminger Statistik. Bislang gab es gegen Aubstadt vier Niederlagen und drei Unentschieden, das letzte im vergangenen Sommer beim 0:0 auf der weitesten Auswärtsfahrt der Saison. Hier haderten die Memminger in einer Begegnung, die laut FCM-Trainer Matthias Günes „auf Biegen und Brechen“ geführt wurde, dass kurz vor Schluss ein möglicher Elfmeterpfiff nach einem Foul an Philipp Kirsamer ausgeblieben ist.
Das FCM-Personal: Die Rotsperre von Außenverteidiger Maximilian Dolinski ist abgelaufen. Er ist wieder einsetzbar. Gegen Aschaffenburg gingen Marcello Barbera und Jakob Gräser angeschlagen vorzeitig vom Platz. David Mihajlovic hat sich krankgemeldet. Die neuerliche Verletzung von Lukas Rietzler stellte sich als Muskelfaserriss heraus. Der Kapitän hat mit der Reha bereits begonnen. Wie lange er pausieren muss, ist derzeit noch offen. Aufgrund der kurzen Spielintervalle wird FCM-Trainer Matthias Günes auf der einen oder anderen Position rotieren.