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Aktuelles

Feneberg: Investorensuche steht offenbar kurz vor dem Abschluss

today6. März 2026 2

Hintergrund
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Bei der angeschlagenen Allgäuer Lebensmittelkette Feneberg könnte der Einstieg eines Investors bald entschieden sein.

Log an der Feneberg-Filiale in der Salzstraße in Kempten / Foto: Thomas Häuslinger

Das Unternehmen teilte auf Anfrage der Allgäuer Zeitung mit, man sei zuversichtlich, dass der laufende Investorenprozess „zügig abgeschlossen werden kann“.

Derzeit läuft bei Feneberg ein Schutzschirmverfahren im Rahmen des Insolvenzrechts. Ziel ist es, neue Geldgeber zu finden, die entweder einzelne Filialen oder die gesamte Feneberg Lebensmittel GmbH übernehmen. Nach Angaben des Unternehmens liegen inzwischen mehrere konkrete Angebote von Investoren vor. Namen wurden zwar nicht genannt, allerdings gilt der langjährige Kooperationspartner Edeka als möglicher Interessent. Medienberichten zufolge soll auch Rewe ein erstes Angebot abgegeben haben. Zudem werden weitere große Handelskonzerne wie Aldi oder die Schwarz-Gruppe mit Lidl und Kaufland als mögliche Investoren gehandelt.

Unklar ist derzeit noch, welche Folgen ein Einstieg für Mitarbeiter und Standorte haben wird. Die rund 70 Filialen des Unternehmens bleiben vorerst geöffnet. Insgesamt beschäftigt Feneberg etwa 3000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Nach Unternehmensangaben beläuft sich der Schuldenstand aktuell auf rund 200 Millionen Euro bei einem Nettoumsatz von 478 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2024/2025. Ein großer Teil der Verbindlichkeiten entfällt auf Pensionsrückstellungen für ehemalige Beschäftigte. Zu den weiteren wichtigen Gläubigern zählen unter anderem Edeka sowie die Sparkasse.

Wichtige Entscheidungen über die Zukunft des Unternehmens sollen bei einer Gläubigerversammlung Anfang April fallen. Dabei wird sich zeigen, welcher Investor den Zuschlag erhält und wie es für die Traditionskette aus dem Allgäu weitergeht.

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Geschrieben von: Leon Dauter

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