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Im Allgäu sind die Spritpreise stark gestiegen: In Kempten kostete Diesel bis zu 2,08 Euro pro Liter, Super E10 näherte sich der Zwei-Euro-Marke. Grund ist die Blockade der Straße von Hormus durch den Iran. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger fordert deshalb ein sofortiges Aussetzen der CO2-Steuer, um Verbraucher und Unternehmen zu entlasten.

Die Spritpreise sind im Allgäu am Mittwoch, 4. März 2026, stark nach oben geschnellt. In Kempten kostete ein Liter Diesel zeitweise bis zu 2,08 Euro, Super E10 näherte sich der Zwei-Euro-Marke. Bundesweit lag der Durchschnitt bei rund 2,05 Euro für Diesel und 1,90 Euro für Super E10. Ursache sind die steigenden Ölpreise infolge der Blockade der Straße von Hormus durch den Iran. Der ADAC rechnet nicht mit einer kurzfristigen Entspannung und rät Autofahrern, möglichst abends zu tanken und auf Super E10 statt E5 zu setzen.
Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger fordert deshalb schnelle Entlastung für Bürger und Wirtschaft. „Unsere Betriebe und Verbraucher stehen unter enormem Druck. Die CO2-Steuer treibt die Preise zusätzlich in die Höhe. Der Bund muss sofort reagieren und die Steuer aussetzen“, sagte Aiwanger. Nach seiner Einschätzung könnte ein Stopp der CO2-Bepreisung die Spritpreise um 15 bis 20 Cent pro Liter senken. Finanzieren ließe sich dies zum Beispiel durch den Verzicht auf die E-Auto-Kaufprämie.
Aiwanger betonte, dass die Versorgung mit Gas und Mineralöl in Bayern stabil sei, weitere Preissteigerungen jedoch nicht ausgeschlossen werden können. Die drastischen Preissteigerungen treffen besonders die energieintensiven Betriebe sowie Pendler im Allgäu, die täglich auf Sprit angewiesen sind.
Autofahrer im Allgäu müssen also momentan tief in die Tasche greifen, während Politik und Wirtschaft über Entlastungen diskutieren.
Geschrieben von: Niklas Bitzenauer
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