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Der Krieg im Nahen Osten sorgt auch im Allgäu für deutlich steigende Spritpreise. Grund ist die anhaltende Blockade der wichtigen Öltanker-Route Straße von Hormus durch den Iran. Dadurch haben Diesel und Benzin an deutschen Tankstellen den höchsten Stand seit Jahren erreicht.

Am Mittwochmorgen lag der Preis für einen Liter Diesel erstmals seit September 2022 wieder über zwei Euro – sowohl bundesweit als auch im Allgäu. An der teuersten Tankstelle in Kempten kostete Diesel zeitweise 2,08 Euro pro Liter. Der bundesweite Durchschnitt lag bei rund 2,05 Euro. Auch Super E10 verteuerte sich deutlich und näherte sich mit knapp 2,00 Euro pro Liter der Zwei-Euro-Marke.
Zwar sinken die Preise im Tagesverlauf meist etwas, mit einer schnellen Entspannung rechnet der ADAC jedoch nicht. Sollte der Ölpreis weiter hoch bleiben, könnte der Aufwärtstrend in den kommenden Tagen anhalten.
Um beim Tanken Geld zu sparen, empfiehlt der ADAC, die besonders teure Phase am Morgen zwischen 7 und 8 Uhr zu meiden. Günstiger sind in der Regel die Abendstunden, etwa gegen 18, 20 oder 22 Uhr. Zudem sollten Autofahrer, wenn möglich, Super E10 statt Super E5 tanken – das spart im Schnitt mehrere Cent pro Liter.
Geschrieben von: Leon Dauter
Allgäu Krieg tankpreise wirtschaft