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Die Feuerwehr Simmerberg ist nach dem verheerenden Brand ihres Gerätehauses wieder einsatzfähig. Seit Samstagmittag (28. Februar) gilt bei der Leitstelle in Kempten wieder „Status 2“. Damit können die 45 Aktiven um Kommandant Christian Rädler erneut zu Einsätzen ausrücken – vorerst mit Leihfahrzeugen und aus einem provisorischen Zelt.

Seit dem Brand am 1. September 2025 war die Wehr rund ein halbes Jahr lang nicht einsatzbereit. Unterstützung kam aus vielen Richtungen: Zwölf Fahrzeuge wurden angeboten, zwei ältere Einsatzfahrzeuge aus Lauterach und Rankweil stehen der Feuerwehr nun zur Verfügung. Zudem sammelten Spendenaktionen bereits mehr als 45.000 Euro.
Übungsdienste fanden in der Übergangszeit bei den Nachbarwehren in Weiler und Ellhofen statt. Auch dafür bedankte sich Rädler ausdrücklich.
Parallel laufen die Planungen für neue Fahrzeuge und ein saniertes oder erweitertes Gerätehaus. Gemeinsam mit Kreisbrandrat Wolfgang Endres wird über mögliche Fahrzeugbeschaffungen beraten. Die Gemeinde hat dafür bereits Mittel im Haushalt 2026 eingeplant.
Bürgermeister Tobias Paintner betonte, mit der erneuten Einsatzbereitschaft sei die Sicherheit der Bevölkerung wieder deutlich gestiegen. Kreisbrandmeister Marcel Bader lobte den Zusammenhalt der Wehr. Auch Manuel Rädler, Kommandant der Feuerwehr Weiler, zeigte sich beeindruckt: Der Weg zurück in den aktiven Dienst sei in nur einem halben Jahr gelungen – sogar rund 16 Stunden früher als symbolisch geplant.
Geschrieben von: Leon Dauter
Allgäu Brand feuerwehr gerätehaus