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Heute beginnt die abschließende Sanierung des letzten Abschnitts der B19 zwischen Sonthofen-Süd bei Sigishofen (Gemeinde Ofterschwang) und Fischen-Weiler.

Bis voraussichtlich Ende Juli kommt es auf der wichtigsten Verkehrsader zwischen Kempten und Oberstdorf zu monatelangen Teilsperrungen und erheblichen Verkehrsbehinderungen. Rund 20.000 Fahrzeuge sind täglich von den Einschränkungen betroffen.
Die Arbeiten bilden den Abschluss einer seit 2022 laufenden Grundsanierung. Insgesamt wurden bereits rund 15 Millionen Euro investiert, weitere 4,5 Millionen Euro fließen in diesem Jahr in den letzten Bauabschnitt. Die Straße wird zwischen Sigishofen und Fischen-Weiler komplett erneuert: Asphaltschichten werden abgetragen und neu aufgebaut, Bankette, Schutzplanken und Markierungen erneuert sowie die Entwässerungsanlagen saniert. Besonders anspruchsvoll sind die Arbeiten am sogenannten Alten Berg bei der Abzweigung nach Ofterschwang.
Während der Bauzeit bleibt die B19 halbseitig befahrbar. In Fahrtrichtung Süden soll der Verkehr meist auf der Bundesstraße bleiben, allerdings sind rund zehn nächtliche Vollsperrungen zwischen 18 und 6 Uhr geplant. In Richtung Norden wird der Verkehr ab Fischen über Schöllang und die Kreisstraße OA4 nach Sonthofen umgeleitet. Zusätzlich ist die Einmündung nach Tiefenberg von Anfang März bis Mitte Mai komplett gesperrt.
Wenn alles nach Plan läuft, sollen die Arbeiten bis zum Beginn der bayerischen Sommerferien abgeschlossen sein – danach soll auf diesem Abschnitt für viele Jahre Ruhe herrschen.
Geschrieben von: Leon Dauter