AD
play_arrow

keyboard_arrow_right

Listeners:

Top-Hörer:

skip_previous skip_next
00:00 00:00
playlist_play chevron_left
volume_up
  • play_arrow

    AllgäuHIT

  • cover play_arrow

    AllgäuHIT-Kaffeeklatsch: mit Rebecca Simoneit-Barum vom Zirkus Charles Knie

  • cover play_arrow

    „Rund um“ in Lindau am Bodensee: Ein Segelrennen mit Tradition und Flair Thomas Häuslinger

  • cover play_arrow

    „Rund um“ in Lindau am Bodensee: Ein Segelrennen mit Tradition und Flair Thomas Häuslinger

Sport

FC Memmingen gegen FC Illertissen endet mit 2-zu-2-Unentschieden

today1. März 2026

Hintergrund
share close
AD

Nur wenige Minuten fehlten dem FC Memmingen zum zweiten Überraschungscoup in dieser Regionalliga-Saison gegen den FV Illertissen. Das Hinspiel wurde mit 3:2 gewonnen. Dieses Mal wurde mit einem 2:2 (0:1) Unentschieden im Nachbarschaftsduell ein weiterer wichtiger Punkt für die angepeilten Klassenerhalt geholt. Auf der anderen Seite verpasste es Favorit Illertissen mit dem einen Zähler die parallelen Patzer der Konkurrenten am zurückliegenden Wochenende im Kampf um den zweiten Tabellenplatz auszunutzen. Bitterer Wermutstropfen bei FCM: Für Kapitän Lukas Rietzler war sein Comeback nach langer Verletzungspause noch in der ersten Halbzeit vorläufig beendet. Und auch Torhüter Dominik Dewein hat es erwischt.

Nach 14-wöchiger Winterpause brauchten die Memminger ein ganzes Stück Anlaufzeit. Sie hätten zur Halbzeit auch schon deutlicher als 0:1 durch den Treffer von Yannik Glessing (21. Minute) zurückliegen können. Auch für Illertissen war es nach der kompletten Vorbereitungsphase auf Kunstrasen der erstmalige Auftritt auf natürlichem Untergrund. Sie fanden schneller rein auf dem gut bespielbaren Rasen im Vöhlin-Stadion, in dem FVI-Trainer Holger Bachthaler das Geschehen aus einiger Entfernung beobachten musste. Wegen einer Rot-Sperre durfte er während des Spieles und auch eine halbe Stunde davor und danach keinen Kontakt zu seiner Mannschaft haben.

FCM-Trainer Matthias Günes war näher dran am Geschehen, sah in der ersten Halbzeit aber nicht viel Positives von seinen Jungs: „Wir waren in keiner Phase richtig drin, nicht frei genug im Kopf und haben es nicht geschafft, unsere Umschaltmomente sauber auszuspielen“. Was sich in der zweiten Halbzeit grundlegend ändern sollte. Hier fehlte Rietzler bereits. Nach einem Antritt war es dem Spielführer in den Oberschenkel geschossen und er signalisierte sofort, dass es nicht weitergehen kann. Günes hofft, dass es nur eine muskuläre Sache und nichts Schlimmeres ist.
Die nächste, möglicherweise folgenreiche Szene nach Wiederbeginn: Als Illertissens Spielführer Max Zeller an den Pfosten köpfte (49.), wurde Dominik Dewein von Namrud Embaye weggerempelt, was ungeahndet blieb. Der Memminger Torhüter musste einige Zeit behandelt werden, spielte mit sichtlichen Schmerzen aber bis zum Schluss durch.

Durch taktische Veränderungen sowie die Einwechslungen von Philipp Kirsamer und Pascal Maier drehten die Allgäuer mit einem Doppelschlag das Spiel und das Ergebnis. Es war die maximale Ausbeute. Erst war Kirsamer nach einem sehenswerten Doppel-Pass mit Fabian Lutz zum Ausgleich erfolgreich (59.) – sein Premierentreffer in der Regionalliga. Dann stieg David Günes nach einem weiten und wuchtigen Einwurf von Winter-Neuzugang Rufus Roth in den Strafraum hinein am höchsten und köpfte zur Führung ein (61.). Für den Trainer-Neffen war es sein siebtes Saisontor.

Illertissen versuchte noch einmal die Wende. Abgesehen von Problemen mit Flankenbällen stand die Memminger Abwehrbox stabil. Bis zur 86. Minute: Glessing schoss Abwehrchef David Bauer an und reklamierte lautstark sofort Handspiel. Alle Proteste halfen nichts, Schiedsrichter Peter Dotzel entschied auf Elfmeter. Für Matthias Günes kein nachvollziehbarer Pfiff: „Ich weiß, dass die Handspielregelung schwierig ist. Aber wenn wir jetzt auch noch berücksichtigen müssen, dass der Ball an die Hüfte geht, dann wird’s schwer. Aber das müssen wir schlucken.“ Daniel Gerstmayer verwandelte via Innenpfosten unhaltbar zum 2:2.

Ein Unentschieden, mit dem auch der FCM-Coach am Ende leben konnte: „Über 90 Minuten bin ich mit dem Ergebnis zufrieden, weil wir heute gegen einen Gegner gespielt haben, der uns fußballerisch überlegen war und wir nur phasenweise mit Kampf dagegenhalten konnten.“ Weitere Zähler will der Aufsteiger nun in zwei Heimspielen kurz hintereinander sammeln. Nächsten Samstag kommt der Tabellenvorletzte Viktoria Aschaffenburg und am Dienstag darauf tritt der TSV Aubstadt zur Nachholbegegnung in der Arena an der Bodenseestraße an.

(PM: FC Memmingen)

AD

Geschrieben von: Stefanie Eller

Rate it
AD
AD
AD
AD