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Der FC Kempten ist mit einer beeindruckenden Leistung in den Spielbetrieb zurückgekehrt. Im heimischen Illerstadion bezwangen die Allgäuer den favorisierten TSV Aindling mit 2:0 (2:0) und sicherten sich damit drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

Von der ersten Sekunde an machten die Hausherren deutlich, wer Herr im Hause ist. Mit einem extrem konsequenten Pressing setzten sie die Gäste aus Aindling früh unter Druck und erzwangen immer wieder Ballverluste im Spielaufbau.
Die Belohnung folgte prompt: Bereits in der 5. Minute herrschte nach einem Standard Chaos im Aindlinger Strafraum. Marcell Graf behielt in dem unübersichtlichen Getümmel die Übersicht und stocherte den Ball zur frühen Führung über die Linie. Die Erleichterung auf den Rängen und dem Platz war förmlich greifbar und beflügelte das Team von Thomas Rathgeber sichtlich.
Kempten blieb am Drücker und legte nach: In der 20. Minute war es Mohammad Walizada, der vor den 80 Zuschauern goldrichtig stand und auf 2:0 erhöhte. Aindling, als Tabellenfünfter angereist, wirkte sichtlich konsterniert und fand kein Mittel gegen die kämpferisch wie spielerisch überlegenen Kemptener.
Ein entscheidender Faktor war am Samstag auch der Untergrund. Während die Kemptener die Geschwindigkeit des Kunstrasens perfekt für ihr Umschaltspiel nutzten, fanden die Gäste aus Aindling über die gesamte Spielzeit hinweg keinen Rhythmus auf dem schnellen Geläuf.
In der zweiten Halbzeit konzentrierte sich der FCK darauf, defensiv sicher zu stehen, blieb aber durch Konter gefährlich. Die Hausherren erspielten sich noch eine Reihe hochkarätiger Chancen, um das Ergebnis deutlich höher zu schrauben. Da diese jedoch ungenutzt blieben, blieb es beim 2:0-Endstand.
„Wir waren von Beginn an wach und haben Aindling den Schneid abgekauft“, hieß es aus dem Kemptener Lager nach dem Abpfiff.
(PM: FC Kempten)
Geschrieben von: Stefanie Eller