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Eine 76-jährige Frau aus dem Raum Marktoberdorf erkannte am 24. Februar 2026 einen sogenannten Schockanruf und alarmierte die Polizei. Dabei forderte eine Anruferin 60.000 Euro und Schmuck, unter dem Vorwand, dass die Tochter der Frau angeblich einen tödlichen Unfall verursacht habe und die Zahlung „vorzustrecken“ sei.

Dank der schnellen Reaktion der Frau konnte die Kriminalpolizei Kempten zusammen mit der Grenzpolizeiinspektion Pfronten und der Polizeiinspektion Marktoberdorf bereits am Abend eine 19-jährige Tatverdächtige festnehmen, als diese die vermeintliche Beute abholen wollte. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft ordnete das Amtsgericht Kempten Untersuchungshaft an.
Die Ermittlungen laufen weiterhin auf Hochtouren, insbesondere um mögliche Hintermänner und weitere vergleichbare Taten zu klären. Der Beschuldigte hat die montenegrinische Staatsangehörigkeit.
Die Polizei weist auf das typische Vorgehen von Callcenterbetrügern hin, die Opfer mit dramatischen Geschichten unter Druck setzen, um schnelle Geldübergaben zu erzwingen. Sie rät:
Lassen Sie sich am Telefon niemals unter Druck setzen.
Bei Verdacht sofort den Notruf 110 wählen.
Angehörige über bekannte Telefonnummern selbst kontaktieren.
Dank der Wachsamkeit der Frau konnte ein Vermögensschaden verhindert und eine schnelle Festnahme erreicht werden.
Geschrieben von: Leon Dauter
Allgäu Polizei Schaden Telefonbetrug