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Erfolgreicher Auftakt in das Leichtathletikjahr 2026: Die Kemptener Nachwuchssportlerin Lea Völcker sicherte sich bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Sindelfingen die Silbermedaille im Hochsprung der Altersklasse U20.

Die erst 16-Jährige trat dabei gegen bis zu drei Jahre ältere Athletinnen an und überzeugte mit einer starken Leistung von 1,81 Metern.
Mit übersprungenen 1,81 Metern stellte Völcker nicht nur ihre Klasse unter Beweis, sondern bestätigte auch ihre konstant positive Entwicklung der vergangenen Monate. Lediglich ein Fehlversuch mehr als ihre Trainings- und Teamkollegin, die sich mit ebenfalls 1,81 Metern Gold sicherte, trennte sie am Ende vom obersten Podestplatz. Die Entscheidung fiel denkbar knapp – ein Beleg für das hohe Leistungsniveau beider Athletinnen.
Für Lea Völcker ist der Erfolg das Resultat intensiver und strukturierter Trainingsarbeit. Bis zu dreimal pro Woche pendelt sie neben der Schule nach München, um unter professionellen Bedingungen zu trainieren. Der organisatorische Aufwand ist hoch: Schulalltag, Hausaufgaben und Leistungssport erfordern Disziplin, Zeitmanagement und große persönliche Einsatzbereitschaft.
„Lea lebt für ihren Sport“, heißt es aus ihrem Umfeld. „Sie bringt nicht nur Talent mit, sondern vor allem Ehrgeiz, Trainingsfleiß und die Bereitschaft, kontinuierlich an sich zu arbeiten.“ Die regelmäßigen Einheiten in München bilden dabei die Grundlage für ihre technische Weiterentwicklung und physische Stabilität – zentrale Faktoren im Hochsprung auf nationalem Spitzenniveau.
Der Start ins neue Jahr könnte für die junge Athletin kaum erfolgreicher verlaufen sein. Mit der Silbermedaille bei einer Deutschen Meisterschaft in der höheren Altersklasse setzt sie ein starkes Ausrufezeichen und unterstreicht ihr Potenzial für die kommenden Jahre.
Im Allgäu darf man sich weiterhin auf spannende Wettkämpfe und möglicherweise weitere Medaillen freuen.
Geschrieben von: Leon Dauter
Allgäu leichtathletik nachwuchssport silber