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Angesichts der aktuellen Krise bei Feneberg hat die Stadt Memmingen die Bedeutung der Altstadt-Filiale für die Nahversorgung hervorgehoben.

Wirtschaftsförderer Michael Haider berichtete im Finanz- und Hauptausschuss, dass ein Wegfall des Marktes rund 330 Anwohnerinnen und Anwohner betreffen und die Attraktivität der Altstadt mindern würde.
Die Stadt steht bereits im Kontakt mit Feneberg, dem Generalbevollmächtigten des Schutzschirmverfahrens sowie dem Eigentümer des Gebäudes in der Kalchstraße. Nach Haiders Kenntnis ist eine Schließung derzeit nicht geplant. Sollte sie dennoch erfolgen, könnte das Gelände des alten Hallenbades am Dr.-Berndl-Platz als Standort für einen neuen Nahversorger infrage kommen – für den laut Haider bereits „immenses Interesse“ von Investoren besteht.
Haider betonte außerdem, dass die Feneberg-Filiale trotz begrenzter Größe eine wichtige Anlaufstelle für die Altstadt ist, insbesondere für ältere Menschen, und sowohl zur Versorgung als auch zur Attraktivität des Stadtteils beiträgt. CSU-Stadtrat Michael Ruppert unterstrich, dass ein qualitativ hochwertiger Anbieter in der Altstadt erhalten oder nach Möglichkeit ersetzt werden sollte.
Geschrieben von: Leon Dauter
Allgäu Feneberg Memmingen nahversorgung