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Wirtschaft

Unterallgäuer Kreis-Seniorenwohnheime setzen auf Personalgewinnung und Nachwuchsförderung

today18. Februar 2026

Hintergrund
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Die Unterallgäuer Kreis-Seniorenwohnheime rechnen 2026 mit einem Defizit von 442.000 Euro. Im Fokus steht die Gewinnung neuer Mitarbeitender, unter anderem durch eine Ausbildungspartnerschaft mit Vietnam, wodurch die Zahl der Auszubildenden von 18 auf 27 steigt.

Symbolbild: Geld/ Foto: Pixabay

Im Ausschuss für Personal und Soziales des Unterallgäuer Kreistags stand die Personalsituation in den Kreis-Seniorenwohnheimen im Fokus. Landrat Alex Eder betonte, dass der fehlende Nachwuchs der entscheidende Faktor für die wirtschaftliche Lage der Einrichtungen in Bad Wörishofen, Babenhausen und Türkheim sei. Gesamtleiterin Petra Weiher stellte die Wirtschaftspläne vor und rechnet für 2026 mit einem Defizit von 442.000 Euro. Eine bessere Auslastung sei nur mit zusätzlichem Personal möglich.

Erfolge gibt es bereits durch die internationale Ausbildungspartnerschaft mit Vietnam: Von den aktuell 11 Auszubildenden planen erste, nach Abschluss weiter in den Seniorenwohnheimen zu arbeiten. Insgesamt wird die Zahl der Auszubildenden von 18 auf 27 steigen.

Zudem beschloss der Ausschuss, die Förderung ambulant betreuter Wohngemeinschaften bis 2030 mit 10.000 Euro pro WG fortzuführen. Sechs bestehende Wohngemeinschaften erhalten damit Unterstützung, zwei weitere für Intensivpflege wurden in Erkheim und Niederrieden eingerichtet, zwei weitere sind in Planung.

Auch der Haushalt im Bereich Personal wurde diskutiert: Aufgrund von Tariferhöhungen steigen die Personalkosten voraussichtlich um 1,7 Millionen Euro auf 33,7 Millionen Euro. Das Jobcenter betonte zudem die enge Betreuung junger Bürgergeldempfänger unter 25 Jahren ohne abgeschlossene Ausbildung.

Die Wirtschaftspläne für die Kreis-Seniorenwohnheime wurden vom Ausschuss empfohlen, der Kreistag wird die Pläne in Kürze bestätigen.

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Geschrieben von: Niklas Bitzenauer

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