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In Lindenberg im Allgäu protestierten rund 3.500 Menschen gegen den Auftritt von Björn Höcke im Löwensaal. Parallel fand eine AfD-Kundgebung mit etwa 150 Teilnehmern statt, im Saal selbst verfolgten rund 450 Besucher die Rede.

Der angekündigte Auftritt von Björn Höcke im Löwensaal hat am Sonntagnachmittag für große Aufregung in Lindenberg im Allgäu gesorgt. Rund um die Veranstaltung kam es zu massiven Gegenprotesten und einem starken Polizeieinsatz, der die unterschiedlichen Gruppen trennte und die Sicherheit der Abläufe gewährleistete.
In den Tagen vor der Veranstaltung gab es mehrere gerichtliche Auseinandersetzungen über Durchführung und Rahmenbedingungen. Am Ende wurde der Auftritt von Höcke genehmigt.
Am Nachmittag zogen rund 3.500 Menschen durch die Innenstadt, um gegen die AfD und Höcke zu demonstrieren. Mit Transparenten, Plakaten und Sprechchören machten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Haltung deutlich.
Parallel dazu fand eine kleinere Kundgebung der AfD auf dem Stadtplatz Lindenberg statt, an der etwa 150 Personen teilnahmen. Die Polizei schirmte den Bereich ab, um direkte Konfrontationen zu verhindern.
Im Löwensaal selbst verfolgten rund 450 Zuhörerinnen und Zuhörer den Auftritt von Höcke, der nach Angaben vor Ort mit Applaus aufgenommen wurde.
Zentrale Aufgabe der Einsatzkräfte war die räumliche Trennung der Gruppen sowie die Sicherung der Zugänge und Veranstaltungsorte. Für Anwohner und Verkehrsteilnehmer bedeutete dies sichtbare Absperrungen, Kontrollen und Einschränkungen im Innenstadtbereich.
Zahlen im Überblick:
Gegenproteste: ca. 3.500 Teilnehmer
AfD-Kundgebung Stadtplatz: ca. 150 Teilnehmer
Löwensaal: ca. 450 Besucher
Fazit: Lindenberg stand am Sonntag im Fokus – sowohl wegen des Höcke-Auftritts als auch wegen der großen Mobilisierung auf beiden Seiten und des umfangreichen Polizeieinsatzes.
Geschrieben von: Niklas Bitzenauer
afd Allgäu Ausnahmezustand Demo lindenberg