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Polizei

Schockanruf in Schlier: Polizei nimmt 39-Jährigen auf frischer Tat fest

today12. Februar 2026

Hintergrund
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In Schlier (Landkreis Ravensburg) hat die Polizei einen 39-jährigen Mann nach einem Schockanruf festgenommen. Eine 69-Jährige war zuvor von Betrügern angerufen worden, die einen angeblichen Verkehrsunfall eines Angehörigen vortäuschten und eine hohe Kaution forderten.

Symbolbild: Festnahme/ Foto: Pixabay

Nach einem sogenannten Schockanruf in einer Teilgemeinde von Schlier (Landkreis Ravensburg) hat die Polizei am Dienstagnachmittag einen 39-jährigen Tatverdächtigen festgenommen. Eine 69-jährige Frau war zuvor telefonisch von Betrügern kontaktiert worden, die ihr mit der bekannten Masche vorgaukelten, ein naher Angehöriger habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht. Um eine angebliche Haft zu verhindern, sei eine hohe Kaution im sechsstelligen Bereich fällig.

Zunächst glaubte die Frau den Schilderungen der Täter und begann, ihre Wertgegenstände zusammenzusuchen. Ein Verwandter bemerkte die Situation rechtzeitig und verständigte die Polizei. Beamte des Polizeireviers Ravensburg leiteten umgehend eine Fahndung im Umfeld der Wohnanschrift ein und kontrollierten wenig später einen verdächtigen Pkw. Dabei nahmen sie einen 39-jährigen Mann fest.

Bei der Kontrolle beschlagnahmten die Einsatzkräfte in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Ravensburg Beweismittel, die den dringenden Verdacht einer Tatbeteiligung erhärteten. Der polnische Staatsangehörige wurde am Mittwoch einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ Untersuchungshaftbefehl, der in Vollzug gesetzt wurde.

Die weiteren Ermittlungen hat die Kriminalpolizei Friedrichshafen übernommen, sie dauern derzeit noch an. Der 69-Jährigen entstand durch das schnelle Eingreifen der Polizei kein finanzieller Schaden.

Im gesamten Landkreis Ravensburg wurden am selben Tag zahlreiche weitere Schockanrufe gemeldet. In den meisten Fällen erkannten die Angerufenen die Betrugsmasche jedoch sofort und legten auf. Die Polizei warnt weiterhin vor dieser Form des Betrugs und informiert unter www.polizei-beratung.de über gängige Maschen und Schutzmaßnahmen.

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Geschrieben von: Niklas Bitzenauer

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