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Nach fünf Jahren intensiver Abstimmungen und Planungen steht die Lösung für den Neubau des Vereinsheims des TSV Oberbeuren fest. Oberbürgermeister Stefan Bosse zeigt sich erleichtert über die nun erzielte Einigung zwischen Stadt, Verein und der Versicherungskammer Bayern und spricht von einem wichtigen Schritt für das Vereinsleben in Kaufbeuren.

Bosse betont, dass es in den vergangenen Jahren trotz äußerlich geringer sichtbarer Fortschritte keinen Stillstand gegeben habe. Vielmehr sei im Hintergrund kontinuierlich geplant, verhandelt und nach tragfähigen Lösungen gesucht worden, um am Ende ein nachhaltiges und zukunftsfähiges Ergebnis zu erreichen. Ziel sei es von Anfang an gewesen, nicht lediglich das frühere Gebäude zu ersetzen, sondern eine moderne Infrastruktur zu schaffen, die den heutigen Anforderungen des Vereins gerecht wird.
Das Schadensereignis am ursprünglichen Vereinsheim habe insbesondere für die Sportlerinnen und Sportler erhebliche Einschränkungen bedeutet. Gleichzeitig habe sich daraus die Chance ergeben, die Vereinsinfrastruktur grundlegend neu zu denken. Der geplante Neubau soll den veränderten Bedürfnissen des Vereins Rechnung tragen und sowohl die spartenübergreifende Nutzung durch Fußball- und Tennisabteilungen als auch moderne Anforderungen an Sanitäranlagen, Zugänge und Begegnungsräume berücksichtigen.
Der Oberbürgermeister unterstreicht, dass Bauprojekte dieser Größenordnung für Kommunen stets mit komplexen finanziellen und planerischen Abwägungen verbunden seien. Haushaltsdisziplin und verantwortungsvoller Umgang mit öffentlichen Mitteln hätten daher eine wichtige Rolle gespielt, weshalb der Abstimmungsprozess entsprechend Zeit in Anspruch genommen habe.
Besonders dankt Bosse der Versicherungskammer Bayern für ihr Entgegenkommen, das maßgeblich zur jetzt erreichten Planungssicherheit beigetragen habe. Ebenso richtet er seinen Dank an den TSV Oberbeuren und dessen Mitglieder, die über Jahre hinweg Geduld bewiesen und sich bereit erklärt haben, mit Eigenleistungen sowie der Übernahme der Bauherrschaft aktiv zum Projekt beizutragen.
Die nun gefundene Lösung sei ein starkes Zeichen für das partnerschaftliche Miteinander in Kaufbeuren. Sie zeige, dass trotz unterschiedlicher Interessen und schwieriger Rahmenbedingungen durch Zusammenarbeit tragfähige Ergebnisse entstehen können. Nach Jahren der Unsicherheit könne man nun gemeinsam nach vorne blicken und die Umsetzung des Neubaus angehen.
Geschrieben von: Redaktion
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