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Aktuelles

Aushub-Deponie am Alpsee bei Immenstadt sorgt weiter für Diskussionen

today5. Februar 2026

Hintergrund
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Die geplante Aushub-Deponie östlich des Großen Alpsees in Immenstadt sorgt weiter für Protest. Eine Bürgerinitiative sammelt Unterschriften für Alternativen außerhalb der Stadtgrenzen. Bürgermeister Nico Sentner betont, dass es sich um unbelastetes Bodenmaterial aus der Bauwirtschaft handelt und die Deponie notwendig sei.

Symbolbild: Bagger/ Foto: Pixabay

Die Pläne für eine Aushub-Deponie östlich des Großen Alpsees in Immenstadt stoßen weiterhin auf Kritik. Schon im Januar regte sich erster Protest, nun sammelt eine Bürgerinitiative über eine Online-Petition Unterschriften und fordert Alternativen außerhalb der Stadtgrenzen.

Am Mittwochabend informierte der Bund Naturschutz Kempten-Oberallgäu bei einer Veranstaltung im Naturparkzentrum über die Pläne und mögliche Auswirkungen auf Lärm, Verkehr und die Landschaft.

Immenstadts Bürgermeister Nico Sentner erklärte, dass es sich bei der geplanten Deponie um ein Verfüllgelände für unbelastetes Bodenmaterial aus der Bauwirtschaft handelt – nicht um Müll oder Schadstoffe. „Geplant ist, im hinteren Teil des Weiherguts eine Aushub- und Verfülldeponie zu betreiben. Das sei auch dringend notwendig“, so Sentner. Die Deponie sei erforderlich, da bei kommunalen Bauvorhaben, Straßenbau oder privaten Wohnungsbauprojekten nicht immer ausreichend eigene Flächen für die Verfüllung vorhanden seien. „Es gehört einfach dazu, dass Flächen vorgehalten werden. Das ist eine kommunale Aufgabe“, betonte er.

Dennoch zeigte Sentner Verständnis für die Proteste: „Eine Veränderung birgt erst einmal Unsicherheit in der Bevölkerung. Wir informieren sachlich über Mengen, Dauer und Abläufe. Es geht um maximal 15.000 Kubikmeter pro Jahr über eine Laufzeit von bis zu zwölf Jahren. Die LKWs fahren über eine Startstraße, nicht durch Wohngebiete, in Spitzenzeiten bis zu fünf bis sechs LKWs täglich.“

Wann die Deponie umgesetzt werden kann, ist noch offen. Zuständig ist das Landratsamt als Genehmigungsbehörde im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens. Die Stadt Immenstadt würde selbst von dem Vorhaben profitieren, da sie rund ein Drittel der Fläche einbringt. Bis zum 20. März kann Akteneinsicht genommen werden, bis zum 20. April Stellungnahmen von Bürgerinnen, privaten Beteiligten und Trägern öffentlicher Belange abgegeben werden. Danach werden alle Rückmeldungen ausgewertet. Sentner: „Das Verfahren wird mit Sicherheit noch einige Monate dauern, bevor entschieden wird, ob und wann das Projekt umgesetzt werden kann.“

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Geschrieben von: Niklas Bitzenauer

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