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Die Indians traten die Reise zu den Selber Wölfen ohne die erkrankten Timo Gams und Robert Peleikis an. Auch Denis Fominych konnte verletzungsbedingt erneut nicht mitwirken. Memmingen startete furios in die Begegnung. Nach zwei Minuten klingelte es erstmals im Gehäuse der Wölfe, Nikita Krymskiy erzielte das 1:0 für den ECDC. Eine halbe Minute später traf Felix Brassard sogar zum 2:0. Die Indians spielten ein starkes erstes Drittel und ließen die Hausherren kaum zur Entfaltung kommen. Die Rot-Weißen schraubten das Ergebnis sogar weiter in die Höhe. In der 15. Spielminute stand es bereits 5:0 für Memmingen. Markus Lillich, Milan Pfalzer und Eddy Homjakovs waren die weiteren Torschützen gegen zu diesem Zeitpunkt überforderte Gastgeber. Erst nach dem Torwartwechsel fing sich der Tabellenvierte etwas und konnte noch vor der Pause durch Tom Pauker zum 1:5 verkürzen.
Im zweiten Drittel kamen die Wölfe etwas besser ins Spiel. Fabjon Kuqi traf zum 2:5. Die Indians mussten sich anschließend oftmals in Unterzahl beweisen, doch das Penalty Killing funktionierte erneut sehr gut. Kurz vor Ende des Mitteldrittels gab es eine Spieldauerstrafe für Jayden Schubert, die der ECDC aber ebenfalls schadlos überstand. Die Oberfranken erholten sich von der vergebenen Möglichkeit im fünfminütigen Powerplay nicht mehr, sodass die Indianer im Schlussdrittel das Spiel verwalten konnten. Durch das kompakte Abwehrverhalten des ECDC konnte Selb den Indianern nicht mehr gefährlich werden, weshalb die Maustädter schlussendlich gewannen. Felix Brassard setzte mit seinem Empty Net Goal zum 6:2 den Schlusspunkt in dieser Partie. Ein deutlicher Auswärtssieg dank einer geschlossen Mannschaftsleistung, drei wichtige Punkte konnten somit gefeiert werden.
Am Sonntag steht das nächste Heimspiel am Hühnerberg an. Die Indians treffen um 18:00 Uhr auf die Stuttgart Rebels.
(PM: ECDC Memmingen)
Geschrieben von: Stefanie Eller
Allgäu ECDC Memmingen Eishockey