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Der Slowene Domen Prevc ist weiter das Maß aller Dinge. Am ersten Tag des Einzelwettkampfs bei der Skiflug-Weltmeisterschaft in Oberstdorf, dominierte er trotz eines kürzeren Sprungs im ersten Durchgang und siegte am Ende vor dem Japaner Ren Nikaido und dem Norweger Marius Lindvik. Nach zwei Springen ist Karl Geiger bester Deutscher auf Rang 11, Philipp Raimund ist 14. 7.000 Zuschauer waren am Freitag an der Heini-Klopfer-Skiflugschanze im Allgäu dabei.

Karl Geiger hat damit eine echte Basis für das Skifliegen gefunden, was ihm bei den Skisprung-Wettbewerben diese Saison gefehlt hatte. Von den schlechten Bedingungen bei Sprung zwei, lässt sich der Oberstdorfer auch nicht runterziehen, wie er im AllgäuHIT-Interview verriet: „Ich weiß, dass die Sprünge gut“ – er spricht vom richtigen Gefühl für die Schanze und den Absprung, den er gefunden hat. Wenn die Verhältnisse am entscheidenden Wettkampftag passen, kann es für Geiger noch weiter nach vorne gehen. Platz 11 nach den ersten beiden Durchgängen ist aber schon das beste Ergebnis dieser Saison.
Der weitere deutsche Hoffnungsschimmer startet ebenfalls für den SC Oberstdorf. Philipp Raimund arbeitet sich Meter für Meter nach vorne. Auf das Gesetz der Serie angesprochen, will er aber lieber nicht all zu euphorisch werden. Damit hat er in der vergangenen Saison schlechte Erfahrungen gemacht. Im Video-Interview bei AllgäuHIT gibt er einen umfassenden Einblick:
Die weiteren deutschen Skispringer um Pius Paschke und Felix Hoffmann haben noch nicht das richtige Mittel für erfolgreiche Sprünge gefunden. Nichtsdestrotrotz wollen sie am Samstag wieder angreifen.
Eine Einschätzung rund um den Auftakt der Skiflug-Weltmeisterschaft in Oberstdorf hat uns Sportschau-Experte Sven Hannwald gegeben:
Das Skifliegen am Samstag in Oberstdorf wird vor großer Kulisse stattfinden. Über 16.000 Zuschauer werden dabei sein. Das Event ist damit am Samstag restlos ausverkauft.
Geschrieben von: Redaktion
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