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Am Donnerstagmittag wurde im Bereich zwischen Aitrang und Wenglingen ein stark qualmendes Mottfeuer festgestellt. Bei der Überprüfung durch die Polizei konnten ein 64-jähriger Mann und sein 30-jähriger Sohn angetroffen werden, die Holzabfälle im Rahmen von Waldarbeiten verbrannten.

Dabei stellten die Beamten fest, dass die Vorschriften zur Verhütung von Bränden, wie etwa der erforderliche Abstand zum Waldrand, nicht eingehalten wurden. Zudem hätte es problemlos möglich gewesen, die Holzabfälle abtransportieren zu lassen. Zunächst wurde ein kontrolliertes Abrennen des Feuers gestattet.
Am Abend gegen 21:45 Uhr geriet das Mottfeuer jedoch außer Kontrolle. Das Feuer brannte lichterloh, starker Funkenflug trat auf, und es befand sich niemand mehr vor Ort, um das Feuer zu beaufsichtigen. Die Freiwillige Feuerwehr Aitrang wurde alarmiert und löschte das Feuer ab.
Die beiden Verantwortlichen müssen nun mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige rechnen – unter anderem wegen Verstößen gegen die Verordnung über die Verhütung von Bränden sowie gegen die Bayerische Pflanzenabfallverordnung. Außerdem werden sie für die Kosten des Feuerwehreinsatzes aufkommen müssen.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, nach Möglichkeit auf Mottfeuer zu verzichten. In vielen Fällen ist es ohne Weiteres möglich, Holzabfälle in der Nähe der Anfallstelle zusammenzutragen und abtransportieren zu lassen oder dem natürlichen Abbauprozess zu überlassen.
Geschrieben von: pk
Aitrang Brand Mottfeuer Ostallgäu Wald Wenglingen