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Alexander Schmid hat sich bei einem FIS-Rennen in Südtirol einen Haarriss im Sprunggelenk zugezogen und könnte die Olympischen Winterspiele in Bormio verpassen. Der 31-jährige Riesenslalom-Spezialist aus Oberstdorf erschien zur Olympia-Einkleidung an Krücken, gibt sich aber optimistisch.

Wenige Wochen vor Beginn der Olympischen Winterspiele in Norditalien steht hinter dem Olympia-Start von Skirennfahrer Alexander Schmid ein großes Fragezeichen. Der 31 Jahre alte Allgäuer hat sich bei einem Rennen in Südtirol einen Haarriss im rechten Sprunggelenk zugezogen und kämpft nun gegen die Zeit.
Zur offiziellen Olympia-Einkleidung des deutschen Teams in München erschien der Riesenslalom-Spezialist bereits an Krücken und mit Schiene. Die Verletzung hatte sich Schmid bei unterklassigen FIS-Rennen in Gsies zugezogen, nachdem er im Slalom eingefädelt war. Zuvor war er noch beim Weltcup-Riesenslalom in Adelboden am Start, schied dort jedoch im zweiten Durchgang aus.
Trotz der Diagnose gibt sich Schmid kämpferisch. Mehrere Spezialisten hätten ihm signalisiert, dass eine rechtzeitige Genesung bis zu den Olympiarennen in Bormio möglich sei. In den kommenden Tagen stehen weitere medizinische Tests an. Danach will Schmid entscheiden, ob er beim letzten Riesenslalom-Weltcup vor Olympia in Schladming an den Start gehen kann.
Schmid gehört zu den erfahrensten deutschen Technikern. Er ist Parallel-Weltmeister von 2023 und nahm bereits an den Olympischen Spielen 2018 und 2022 teil. Bei den Winterspielen in Peking gewann er mit dem deutschen Team Silber im Parallel-Event. Erst in dieser Saison hatte er nach einer Kreuzbandverletzung sein Comeback im Weltcup gefeiert.
Ob der Allgäuer rechtzeitig wieder schmerzfrei und wettkampffähig wird, entscheidet sich in den kommenden Wochen. Klar ist: Für Schmid steht sportlich viel auf dem Spiel – erneut droht eine Verletzung seinen olympischen Traum zu gefährden.
Geschrieben von: Niklas Bitzenauer
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