
Im Ostallgäu ist erneut ein Nutztier gerissen worden: Am Donnerstag, 15. Januar 2026, wurde ein totes Rinderkalb entdeckt, ein zweites Tier wurde verletzt. Das Landesamt für Umwelt (LfU) sicherte Proben zur Genanalyse, um zu klären, welches Tier den Angriff verursacht hat, das berichtet die Allgäuer Zeitung.
In den letzten Monaten häufen sich in der Region Verdachtsfälle und bestätigte Sichtungen von Wölfen. So meldete das LfU zuletzt eine bestätigte Wolfssichtung am 28. Dezember 2025 im Ostallgäu. Bereits Anfang Oktober wurde ein gerissenes Kalb untersucht, bei dem eine Wolfsbeteiligung als wahrscheinlich eingestuft wurde. Ein weiterer Fall vom 4. November wird derzeit noch geprüft.
Auch im Oberallgäu sorgen Wolfsfälle für Aufsehen: Am 8. Dezember riss der Wolf „GW5224m“ zwei Schafe, ein Angriff an Heiligabend konnte als Beutegreifer-Angriff bestätigt werden, die genaue Art ist jedoch noch unklar. Das LfU untersucht weiterhin alle Vorfälle, um die Gefahr für Nutztiere zu bewerten und zu dokumentieren.