AD
play_arrow

keyboard_arrow_right

Listeners:

Top-Hörer:

skip_previous skip_next
00:00 00:00
playlist_play chevron_left
volume_up
  • play_arrow

    AllgäuHIT

  • cover play_arrow

    AllgäuHIT-Kaffeeklatsch: mit Rebecca Simoneit-Barum vom Zirkus Charles Knie

  • cover play_arrow

    „Rund um“ in Lindau am Bodensee: Ein Segelrennen mit Tradition und Flair Thomas Häuslinger

  • cover play_arrow

    „Rund um“ in Lindau am Bodensee: Ein Segelrennen mit Tradition und Flair Thomas Häuslinger

Panorama

Einheimische gestalten Tourismus mit: Hochschule Kempten startet Projekt „ERDDE“

today15. Januar 2026

Hintergrund
share close
AD

Die Hochschule Kempten startet das Projekt „ERDDE“, um Einheimische stärker in die nachhaltige Entwicklung touristischer Destinationen einzubinden. Am Beispiel Füssens wird untersucht, wie digitales Feedback der Bevölkerung für tourismuspolitische Entscheidungen genutzt werden kann. Ziel ist ein skalierbarer, effizienter Ansatz für Bürgerpanels, der Lebensqualität und Tourismus gleichermaßen berücksichtigt.

Symbolbild: Tafel-Schule/ Foto: Pixabay

Die Hochschule Kempten startet mit dem Projekt „ERDDE – Erprobung und Bewertung innovativer digitaler Beteiligungsformate für die datengestützte Destinationsentwicklung“ einen neuen Ansatz, um Bürgerinnen und Bürger stärker in die nachhaltige Entwicklung touristischer Destinationen einzubinden. Am Beispiel der Stadt Füssen wird untersucht, wie digitales Feedback der lokalen Bevölkerung als Ressource für eine zukunftsfähige Tourismuspolitik genutzt werden kann.

Das Projekt wird am INIT – Institut für Nachhaltige und Innovative Tourismusentwicklung unter der Leitung von Prof. Dr. Robert Keller durchgeführt und für ein Jahr mit bis zu 49.986 Euro vom Bayerischen Zentrum für Tourismus e. V. gefördert.

Tourismus kann die Lebensqualität der Einheimischen erheblich beeinflussen – etwa durch Verkehr, überfüllte Städte oder Wohnraummangel. Damit touristische Entwicklung langfristig akzeptiert wird, müssen die Bedürfnisse und Sorgen der Bevölkerung frühzeitig einbezogen werden. ERDDE setzt hierfür auf ein Bürgerpanel, das datengestütztes Feedback zum subjektiven Tourismuserleben liefert.

Im Rahmen eines Methodenexperiments werden digitale Befragungs- und Beteiligungstools sowie Stichprobenverfahren getestet und wissenschaftlich hinsichtlich Rücklaufquote, Repräsentativität und Wirtschaftlichkeit bewertet. Ziel ist ein skalierbarer Ansatz, der zeit- und kosteneffizient auf andere bayerische Destinationen übertragen werden kann.

„Eine Destination ist immer zugleich Lebens- und Urlaubsraum. Daher wollen wir Methoden entwickeln, die die Einheimischen in Entscheidungsprozesse einbeziehen. Tourismus ist nur zukunftsfähig, wenn auch die Bewohner eine Stimme bekommen“, betont Prof. Dr. Keller. Das Projekt läuft bis November 2026.

Weitere Informationen: https://kefis.fza.hs-kempten.de/de/forschungsprojekt/950-erdde

AD

Geschrieben von: Niklas Bitzenauer

Rate it
AD
AD
AD
AD