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Die Handwerkskammer für Schwaben sieht die Reformvorschläge der SPD kritisch. Die geplante Abschaffung der Verschonungen für Unternehmen zugunsten eines Freibetrags von fünf Millionen Euro sei problematisch, da viele Betriebe diesen Wert schnell erreichen.

Die Handwerkskammer für Schwaben hat die aktuellen Reformvorschläge der Bundes-SPD zur Erbschaftssteuer scharf kritisiert. Die Partei plant, bestehende Verschonungen für Unternehmen abzuschaffen und stattdessen einen Freibetrag von fünf Millionen Euro einzuführen.
HWK-Präsident Hans-Peter Rauch warnte, dass diese Summe in vielen Betrieben schnell erreicht sei, wenn Produktionsstätten, Maschinen und Fahrzeuge berücksichtigt werden. Der Vorstoß komme zudem „zur Unzeit“, gerade angesichts der Schwierigkeiten vieler Familienbetriebe bei der Nachfolgeregelung.
Rauch betonte, es gehe jetzt darum, die Betriebe in der angespannten wirtschaftlichen Lage nicht zusätzlich zu belasten, sondern gezielt zu entlasten. Die Steuerbegünstigung für Betriebsvermögen sei wichtig, um Arbeitsplätze zu sichern und das Handwerk als stabile Säule der Wirtschaft zu erhalten.
Geschrieben von: Niklas Bitzenauer
Allgäu Erbschatssteuer Handwerkskammer Krise Kritik