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Ein Mann wurde nach einem bewaffneten Raubüberfall auf eine Kemptener Tankstelle im April 2025 zu sechs Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Er hatte die Tankstelle mit einer Machete betreten, eine Glasvitrine zerstört und 1.380 Euro erbeutet.

Wegen eines bewaffneten Raubüberfalls auf eine Tankstelle im April dieses Jahres ist ein Mann von der 2. Strafkammer des Landgerichts Kempten zu sechs Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden.
Am 27. April 2025 hatte der Täter die Tankstelle in der Mittagszeit vermummt betreten und mit einer Machete eine Glasvitrine zerstört. Dabei bedrohte er eine Kundin und eine Tankstellenmitarbeiterin mit den Worten „Hände hoch – Überfall“. Anschließend entwendete er 1.380 Euro Bargeld aus der Kasse und flüchtete unerkannt.
Dank polizeilicher Ermittlungen konnte der Täter am 5. Juni 2025 identifiziert und festgenommen werden. Die Strafkammer wertete das brutale Vorgehen des Angeklagten und die anhaltenden psychischen Belastungen der Opfer als strafverschärfend.
Aufgrund einer ärztlich festgestellten Abhängigkeit von Alkohol und Drogen ordnete das Gericht zudem an, dass der Angeklagte nach Verbüßung eines Teils der Strafe in einer geschlossenen Entziehungsanstalt untergebracht wird.
Das Urteil folgt dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Es ist noch nicht rechtskräftig, da der Angeklagte fristgerecht Revision beim Bundesgerichtshof eingelegt hat.
Geschrieben von: Niklas Bitzenauer
Allgäu Freiheitsstrafe Tankstelle Überfall