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Polizei

80.000 Euro Schaden durch mehrere Unfälle auf der A7

today20. Juni 2026

Hintergrund
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Gleich vier Verkehrsunfälle haben am Freitag die Autobahnpolizei auf der A7 beschäftigt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 80.000 Euro.

Polizei Symbolbild, Pixabay

Mehrere Verkehrsunfälle auf der A 7 beschäftigten die Autobahnpolizei Memmingen am Freitag. Dabei blieb es zumeist bei Blechschäden.

  • Der erste Unfall ereignete sich am Freitagvormittag gegen 09:00 Uhr bei Dettingen. Eine 22-Jährige fuhr mit ihrem Jeep auf dem linken Fahrstreifen in nördlich Richtung und musste aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens und des daraus resultierenden Staus bis zum Stillstand abbremsen. Gleichzeitig musste auch der Verkehr auf dem rechten Fahrstreifen stark bremsen. Ein dort fahrender 67-Jähriger bemerkte den Stau zu spät und wollte mit seinem Peugeot auf den linken Fahrstreifen ausweichen. Dabei fuhr er frontal ins Heck des Jeep. Der 67-Jährige wurde durch den Aufprall leicht verletzt und mit dem Rettungsdienst zur Behandlung in ein Krankenhaus verbracht. Die 22-Jährige blieb unverletzt. Beide Pkw wurden so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten.
  • Kurz nach 14:00 Uhr kam es bei Illertissen zu zwei weiteren Auffahrunfällen, die sich unmittelbar hintereinander ereigneten. Ein 55-Jähriger befuhr mit seinem Subaru den linken Fahrstreifen in nördliche Richtung und musste aufgrund des noch immer hohen Verkehrsaufkommens abbremsen. Die hinter ihm fahrende 29-Jährige schaffte es aufgrund zu geringen Abstandes nicht mehr, ihren Seat rechtzeitig zu bremsen und fuhr dem Subaru auf. Nur wenige Sekunden später gelang es auch dem nachfolgenden 64-Jährigen nicht mehr, seinen Opel rechtzeitig zu stoppen. Er fuhr ins Heck des Seat und schob diesen ein weiteres Mal auf den Subaru des 55-Jährigen. Der 64-Jährige wurde vorsorglich zur Untersuchung in ein Krankenhaus eingeliefert, konnte dieses jedoch wenig später unverletzt verlassen. Der Opel und der Seat wurden so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Die Feuerwehren aus Altenstadt und Illertissen mussten den linken und rechten Fahrstreifen für ca. eineinhalb Stunden sperren, der Verkehr floss über den Standstreifen.
  • Zu einem vierten Unfall kam es schließlich gegen 19:00 Uhr in Fahrtrichtung Süden. Eine 53-Jährige fuhr mit ihrem Mercedes auf dem rechten Fahrstreifen. Zwischen Bad Grönenbach und dem Allgäuer Tor kam sie alleinbeteiligt aufgrund Unachtsamkeit nach rechts von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug schanzte ein Stück die aufsteigende Böschung hoch, die 53-Jährige konnte den Pkw im Anschluss jedoch wieder unter Kontrolle bringen. Der Mercedes kam auf dem Standstreifen zum Stillstand. Die 53-Jährige blieb unverletzt, ihr Fahrzeug wurde am Unterboden beschädigt, außerdem wurden die Airbags ausgelöst, weshalb der Mercedes schließlich abgeschleppt werden musste. Da durch den Unfall Steine vom Bankett auf die Fahrbahn geschleudert wurden, musste die Feuerwehr aus Bad Grönenbach die Fahrbahn reinigen.

Alle Unfallbeteiligten wurden gebührenpflichtig verwarnt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 80 000 Euro. (APS Memmingen).

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Geschrieben von: Stefanie Eller

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