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Die B16 König-Ludwig-Brücke über den Lech bei Füssen muss dringend saniert werden. Die Arbeiten für den ersten Bauabschnitt beginnen ab Montag, 4. Mai 2026 und dauern bis Anfang August diesen Jahres. Während dieser Zeit wird nur ein Fahrstreifen auf der Brücke zur Verfügung stehen. Obwohl der Durchgangsverkehr weiträumig umgeleitet wird, ist dennoch mit Behinderungen zu rechnen. Die König Ludwig Brücke liegt an der Ortsausfahrt Füssen (B16) und führt über den Lech. Die Brücke stellt somit für den regionalen Straßenverkehr in Füssen und den umliegenden Gemeinden eine Hauptverkehrsader dar.

Im Zuge der Nachrechnung der König-Ludwig Brücke wurde festgestellt, dass der Stahlbau statisch ertüchtigt werden muss. In diesem Zusammenhang soll die Brücke in zwei Bauphasen in den Jahren 2026 und 2027 grundsätzlich instandgesetzt werden.
Die Bauarbeiten werden im Jahr 2026 zwischen 04.05.2026 und Anfang August stattfinden. Die genaue Bauphase für das Jahr 2027 steht noch nicht fest, wird jedoch voraussichtlich zwischen April und September 2027 umgesetzt.
In Zusammenarbeit mit der Stadt Füssen, der Gemeinde Schwangau sowie den Trägern öffentlicher Belange wurde über die Auswirkungen sowie die möglichen Verkehrsführungen diskutiert. Im speziellen gilt es, die Bedürfnisse des öffentlichen Nahverkehrs, der Feuerwehr, des Rettungsdienstes sowie der Polizei zu berücksichtigen. Aufgrund keiner adäquaten „kurzen“ Umleitungsstrecke wurde beschlossen den Verkehr trotz der Lage und Länge der Baustelle als wechselseitige Verkehrsführung mit einer Baustellenampel umzusetzen. Um die Auswirkungen auf den Verkehrsteilnehmer sowie die Anwohner möglichst gering zu halten, wird der Verkehrsteilnehmer wie folgt großflächig umgeleitet (siehe Anlagen Umleitungsstrecken):
Der von Nord-Osten kommende B17 Verkehrsteilnehmer wird bereits in Steingaden über die St2059 über Lechbruck am See und Roßhaupten auf die B16 nach Füssen geführt. Gleiches gilt für die Verkehrsteilnehmer rund um Buching und Halblech, die über OAL1 auf die B16 geführt werden sollen (Höhenbegrenzung <3,80m in der Anschlussstelle Roßhaupten). Des Weiteren soll der aus Österreich kommende Verkehrsteilnehmer über den Grenztunnel geführt werden. Für eine evtl. Sperrung des Grenztunnels wird die Bedarfsumleitung über Vils und Pfronten, am Weißensee vorbei wieder auf die A7 bzw. nach Füssen ausgeschildert.
Neben den großräumigen Umfahrungen gilt es den Verkehr innerstädtisch möglichst gut abzuführen, sodass die Ampeln an der Kreuzung B16/Theresienstraße außer Betrieb genommen wird und sich den Verkehr mittels Vorfahrtregelung selbst steuert.
Um die oben genannte Verkehrsführung mit den zugehörigen Verkehrsströmen möglichst flüssig abzuführen, muss der Linksabbiegestreifen von der B17 – Füssener Straße in Fahrtrichtung Füssen kommend entsprechend gesperrt werden.
Für den Fuß- und Radfahrer wird der Weg unterhalb der Brücke auf der Füssener Seite gesperrt und über die Ampel an der Kreuzung B16/Hochstiftstraße geführt.
Der Parkplatz am Ende der Brücke Richtung Schwangau wir für beide Bauphasen gesperrt und als Baustelleneinrichtungsfläche genutzt und steht somit der Öffentlichkeit nicht zur Verfügung.
Das Staatliche Bauamt Kempten bittet die Anlieger und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen und Behinderungen im Zusammenhang mit der notwendigen Brückenbaumaßnahme.
Geschrieben von: Redaktion
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