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Polizei

33-Jähriger aus Isny zu Haftstrafe verurteilt: Zwangstherapie wegen Alkoholabhängigkeit angeordnet

today3. April 2025 40

Hintergrund
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Ein 33-Jähriger aus Isny wurde zu drei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt, nachdem er unter anderem in einer Kneipe randaliert, Autoreifen zerstochen und sein Auto angezündet hatte. Zusätzlich zur Haftstrafe ordnete das Gericht eine Zwangstherapie wegen seiner Alkoholabhängigkeit an, die sechs Monate nach Haftantritt beginnen soll. Ein psychiatrischer Gutachter zeigte sich jedoch unsicher, ob die Therapie langfristig erfolgreich sein wird.

Symbolbild: Verhaftung/ Foto: Pixabay

Ein 33-jähriger Mann aus Isny wurde zu einer Haftstrafe von drei Jahren und neun Monaten verurteilt, nachdem er im vergangenen Jahr eine Reihe schwerer Straftaten begangen hatte. Zu den Taten gehörten unter anderem Randalieren in einer Kneipe, bei dem er eine Frau verletzte, sowie das Zerstechen von Autoreifen und das Anzünden seines eigenen Fahrzeugs, was zu einem gefährlichen Brand führte. Der Vorsitzende Richter beschrieb das Anzünden des Autos und das Übergreifen des Feuers auf zwei weitere Fahrzeuge und ein Wohnhaus als „Flammeninferno“.

Aufgrund seiner ausgeprägten Alkoholabhängigkeit ordnete das Gericht eine Zwangstherapie in einer Entzugsanstalt an, die nach sechs Monaten Haftbeginn beginnen soll. Ein psychiatrischer Gutachter zeigte sich jedoch skeptisch, ob die Therapie langfristig erfolgreich sein wird, da der Angeklagte bisher keine vollständige Einsicht in seine Suchtproblematik gezeigt habe. Trotz dieser Unsicherheiten äußerte der 33-Jährige die Absicht, vom Alkohol loszukommen und sich um seine Familie zu kümmern.

Die Staatsanwältin forderte eine Haftstrafe von fast vier Jahren, während der Verteidiger dem Angeklagten die Möglichkeit zur Therapie ans Herz legte. Das Gericht folgte weitgehend den Forderungen der Staatsanwältin und verurteilte den Angeklagten zu drei Jahren und neun Monaten Haft.

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Geschrieben von: Niklas Bitzenauer

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